Projekt EngpasS 21

Aktionsbündnis gegen S 21 testet den Bahnhof

Das Reutlinger Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 und die Metzinger Aktionsgemeinschaft K 21 laden am Freitag, 8. Juli, 10 Uhr bis 17.30 Uhr, zum Tiefenbahnhofstest auf den Marktplatz. Das Projekt nennt sich EngpasS 21.

05.07.2011

Reutlingen. Bei EngpasS 21 handelt es sich um einen fünf mal zehn Meter großen Teilausschnitt des geplanten Tiefenbahnhofs im Maßstab 1 : 1. Am Freitag wird das Modell auf dem Reutlinger Marktplatz aufgestellt. Ziel der Aktion: Die Passanten sollen spüren, wie sich der „Engpass im Normalbetrieb, in Stoßzeiten und Notsituationen anfühlt“.

Für die S 21-Gegner ist klar: Der schmale Gang zwischen Rolltreppen und Gleisbett stellt eine Gefahr dar, wenn viele Reisende gleichzeitig aus einem Zug aus- und einsteigen, Gepäck, Fahrräder, Rollstühle und Kinderwagen ihren Platz benötigen. Außerdem wollen die Veranstalter mit einem 1:1-Tunnelprofil auf die Querschnitte der 66 Kilometer langen Tunnels aufmerksam machen. Bei Unfällen, so die S 21-Gegner, seien Rettungsmaßnahmen im Tunnel und im Tiefenbahnhof komplexer und zeitaufwendiger – womit die Gefahr für Leib und Leben wachse.

Fazit der Veranstalter: S 21 ist im Evakuierungsfall nicht barrierefrei. Menschen mit eingeschränkter Mobilität sind gefährdet. Die von Schlichter Heiner Geißler geforderten barrierefreien Fluchtwege könnten, laut Bahntechnikvorstand Volker Kefer, nicht realisiert werden.

Anne Tübinger und der Ernst-Bloch-Chor, Bertie Kurz und Günther Regenauer begleiten die EngpaS 21-Aktion auf dem Marktplatz mit Musik. Bei der Kundgebung um 13 Uhr spricht Hannes Rockenbauch, Stadtrat in Stuttgart für das Bündnis SÖS, und InaZ macht die Musik. bus

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Erstellt:
5. Juli 2011, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
5. Juli 2011, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 5. Juli 2011, 12:00 Uhr

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