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Vorbereitungen auf die afrikanischen Schweinepest

Agrarministerium lässt bei groß angelegter Übung einen Tierseuchen-Ausbruch trainieren

Das Agrarministerium organisiert wegen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) vom 8. bis 10. November eine große Tierseuchenübung.

02.04.2018

Von dpa/lsw

Ein Wildschwein spaziert durch das Gehege eines Wildparks. Foto: Patrick Pleul/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. Das Szenario eines Ausbruchs der Viruserkrankung wird in dieser Zeit in den Regierungsbezirken Tübingen und Freiburg trainiert, wie das Ministerium mitteilte. Dabei werden unter anderem auch sogenannte Kernzonen eingerichtet, Betriebe besucht und Tiere getestet. Mehrere Ministerien, zahlreiche Behörden, Experten für Tierseuchenbekämpfung, Polizei und Feuerwehren sollen beteiligt sein.

Agrarminister Peter Hauk (CDU) hatte im Februar einen 12-Punkte-Plan zum Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest vorgelegt. Sie kursiert in Osteuropa, Deutschland blieb bislang verschont. Es wird aber erwartet, dass die für den Menschen ungefährliche Erkrankung früher oder später auch nach Deutschland kommt.

Das Untersuchungsprogramm bei toten Wildschweinen läuft dem Ministerium zufolge gut. Im laufenden Jahr seien bislang 1040 Tiere auf die Schweinepest hin untersucht worden, mit negativem Ergebnis (Stand: 28.03.2018). Im gesamten Jahr 2017 waren es 2264 auf ASP untersuchte Wildschweine.

Hauk will dieses sogenannte Monitoring bei Wildschweinen weiter verstärken. Dabei werden Blutproben von erlegten oder verendeten Tieren an Untersuchungsämter geschickt und dort getestet.

Zudem treffe das Agrarressort derzeit die Vorbereitungen für eine Erprobung von Saufängen im Staatswald. Wo genau diese speziellen Fallen aufgestellt werden, war bisher nicht klar. Die Schweinepest verläuft bei Haus- und Wildschweinen fast immer tödlich.

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Erstellt:
2. April 2018, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
2. April 2018, 09:40 Uhr
zuletzt aktualisiert: 2. April 2018, 09:40 Uhr

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