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Agrarminister möchte regionalen Anbau forcieren – Veraltete Technik
Viele Gewächshäuser im Südwesten entsprechen Hauk zufolge nicht den heutigen Ansprüchen der Energieeffizienz, Arbeitswirtschaft und Automatisierung. Foto: Viele der Gewächshäuser im Südwesten entsprechen nach Angaben des Agrarministeriums nicht mehr den heutigen Ansprüchen der Energieeffizienz, Arbeitswirtschaft und Automatisierung. dpa
Gemüse unter Glas

Agrarminister möchte regionalen Anbau forcieren – Veraltete Technik

Regionales Gemüse ist gefragt. Es wird im Südwesten oft unter Glas angebaut. Das will Agrarminister Hauk nun forcieren und technische Standards anheben.

22.08.2016
  • OLIVER SCHMALE, DPA

Stuttgart. Der baden-württembergische Agrarminister Peter Hauk (CDU) will den Anbau von Gemüse unter Glas im Südwesten in den kommenden Jahren ausbauen. Hintergrund sei eine wachsende Nachfrage nach regional produzierten Erzeugnissen, sagte Hauk. Außerdem sei im Südwesten der Selbstversorgungsgrad mit vor Ort angebautem Gemüse mit etwas über 20 Prozent im Vergleich zum bundesweiten Schnitt gering – der liegt bei knapp 40 Prozent.

Rund die Hälfte aller Unterglasflächen in Baden-Württemberg sind älter als 15 Jahre. Sie entsprechen nach Angaben des Agrarministeriums nicht mehr den heutigen Ansprüchen der Energieeffizienz, Arbeitswirtschaft und Automatisierung. Es sei daher dringend notwendig, die Produktionsanlagen zu erneuern, um Wertschöpfungsketten zu erhalten und weiter auszubauen, sagte Hauk. Auf seiner Sommertour will der CDU-Politiker am morgigen Dienstag mit Landwirten auf der Insel Reichenau über das Thema „Obst- und Gemüsebau – Wie geht es weiter mit dem Unterglasanbau“ sprechen.

Unterstützt wird der Vorstoß des Agrarministers vom Landesbauernverband. Eine Sprecherin sagte, der Ansatz werde positiv bewertet. Er sei sinnvoll. „Vor allem vor dem Hintergrund, dass Baden-Württemberg im bundesweiten Vergleich die größte Fläche an Gewächshausflächen aufweist“, erklärte sie weiter. Die wichtigsten Gemüsekulturen im Unterglasanbau sind Feldsalat auf einer Fläche von 114 Hektar, gefolgt von Tomaten mit 73 Hektar, Gurken auf 47 Hektar. Danach kommen Paprika und Kopfsalat.

In Baden-Württemberg sind 30 Prozent der deutschen Gesamtfläche des Gemüseanbaus unter Glas. Hauk sagte: „Oberstes Ziel muss es sein, die regionale Wertschöpfung im Land zu halten und zu stärken.“. Der Minister will ein Pilotprojekt auf der Insel Reichenau (Kreis Konstanz) starten. Die Bodenseeinsel ist bekannt für den Gemüseanbau. Im Land betreiben insgesamt 2200 Betriebe Gemüseanbau und geben damit rund 14 000 Personen Arbeit. Im Schnitt werden je Betrieb 12,2 Hektar bewirtschaftet.

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22.08.2016, 06:00 Uhr
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