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Warthausen

Übung: Mit Drohnen gegen die Afrikanische Schweinepest

In einem Wald im Kreis Biberach wird ein verendetes Wildschwein gefunden.

10.11.2018

Von dpa/lsw

Ein Schild mit der Aufschrift «Afrikanische Schweinepest - Sperrbezirk». Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv dpa/lsw

Warthausen. Todesursache: Afrikanische Schweinepest. Dabei handelt es sich - vorerst - um ein Übungsszenario, das am Samstag Ausgangspunkt einer großangelegten Übung in Baden-Württemberg war. Geprobt wurde, wie Behörden und Verbände im Falle eines Ausbruchs zusammenarbeiten. «Das Risiko ist hoch, wir breiten uns gezielt auf einen Ausbruch vor», betonte Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU).

Noch ist die Seuche in Deutschland nicht aufgetreten. Doch erst im September wurden von der Virusinfektion befallene Tiere in Belgien nahe der deutschen Grenze gefunden. Weitere Fälle gibt es im Baltikum, in Ostpolen, Tschechien, Bulgarien und Rumänien. Eine Impfung existiert nicht.

Getestet wurde in einem Wald bei Warthausen die Suche nach Wildschweinen mittels Drohne, der Fund eines toten Tieres, die Entnahme von Blutproben und die Beseitigung des Kadavers.

Beteiligt waren neben dem Ministerium unter anderen der Landkreis Biberach, Veterinäruntersuchungsämter, Forstverwaltung und Jagdverband. Bereits seit Donnerstag wurde der Ernstfall auf Verwaltungsebene durchgespielt. «Die Übung hat gezeigt, wie anspruchsvoll die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest ist», sagte Hauk. Mit dem Ablauf der insgesamt drei Tage dauernden Übung zeigte er sich zufrieden. «Das hat hervorragend geklappt.»

Ein Schild mit der Aufschrift «Afrikanische Schweinepest - Sperrbezirk». Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv dpa/lsw

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Erstellt:
10. November 2018, 07:16 Uhr
Aktualisiert:
10. November 2018, 15:10 Uhr
zuletzt aktualisiert: 10. November 2018, 15:10 Uhr

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