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Politik

AfD streitet über Ort für Parteitag

Mitglieder halten Halle für Viehzuchtpräsentationen für „unzumutbar“, sagt Co-Landeschef Spaniel.

21.12.2019

Von Dirk Hülser

Stuttgart. Ende Januar möchte die Landes-AfD einen Sonderparteitag abhalten. Über den geeigneten Ort gibt es im Landesvorstand Streit. Eigentlich war eine Halle in Gaildorf für Ende Januar gebucht. Dies schreibt Landesgeschäftsstellenleiter Wolfgang Wacker an die Mitglieder – und teilte vor einer Woche mit, dass die Stadt wieder abgesagt habe: „Ein maßgeblicher Grund für die Absage war der Druck, der aus den eigenen AfD-Reihen auf die Stadt Gaildorf ausgeübt wurde.“ Daraufhin empörte sich Co-Landeschef Dirk Spaniel in einer Mail, Druck habe es nicht gegeben. Vielmehr werde die Körhalle „für Viehzuchtpräsentationen genutzt“. Mitglieder hätten den Ort deshalb als „unzumutbar“ bezeichnet. Die benachbarte Limpurghalle stehe nicht zur Verfügung. Nun solle der Parteitag in Kehl stattfinden.

Nun reagierten der zweite Co-Landesvorsitzende Bernd Gögel und weitere Vorstandsmitglieder: Sie werfen Spaniel „mutwillige Fehldarstellungen“ vor, es habe einen „Drohanruf“ aus Reihen der AfD in Gaildorf gegeben. Der Landesvorstand habe „ein hohes Interesse daran, dem gegenwärtigen unwürdigen Schauspiel ein Ende zu setzen“. Ein Sonderparteitag solle einem „konstruktiv zusammenarbeitenden Vorstand den Weg ebnen“.

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Erstellt:
21. Dezember 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
21. Dezember 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. Dezember 2019, 06:00 Uhr

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