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Karlsruhe

AfD sieht sich mit Position zur Flüchtlingskrise bestätigt

Die Alternative für Deutschland (AfD) sieht sich mit ihrem Kurs in Sachen Flüchtlingspolitik kurz vor dem Landesparteitag in Horb (Kreis Freudestadt) bestätigt.

20.10.2015
  • dpa

Karlsruhe. «Wir schaffen es locker über die Fünf-Prozent-Hürde», sagte der Sprecher der AfD in Baden-Württemberg, Lars Patrick Berg, mit Blick auf die Landtagswahl im kommenden März. Das Thema Zuwanderung und Flüchtlinge spiele der Partei durchaus in die Hände.

Im Wahlprogramm, über das an diesem Wochenende abgestimmt werden soll, wird unter anderem vorgeschlagen, Flüchtlingsboote auf dem Mittelmeer in ihre Heimathäfen zurückzuschicken oder die Flüchtlinge mit Rettungsbooten dorthin zurückzuverfrachten. Die Partei spricht sich zudem für Grenzkontrollen aus und dafür, das Schengen-Abkommen auszusetzen.

1985 unterzeichneten die Regierungschefs von Deutschland, Frankreich und den Benelux-Staaten in Schengen eine Vereinbarung über die Abschaffung der Grenzkontrollen zwischen ihren Ländern. Mittlerweile gehören 22 der 28 EU-Mitglieder sowie Norwegen, Island, die Schweiz und Liechtenstein zum Schengen-Raum.

AfD sieht sich mit Position zur Flüchtlingskrise bestätigt
Die AfD spricht sich für Grenzkontrollen und gegen das Schengen-Abkommen aus. Foto: M. Murat/Archiv

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20.10.2015, 12:00 Uhr
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