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Opel

Ärger um Reinigung von Abgasen

Opel Der Autobauer muss sich zu Modellen erklären und hat selbst bereits „Verbesserungspotenzial“ entdeckt.

16.07.2018
  • dpa

Der Autobauer Opel (Rüsselsheim) muss im Diesel-Skandal wegen der Funktionsweise der Abgasreinigung bei drei Modellen Rede und Antwort stehen. Ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums bestätigte, dass es „eine amtliche Anhörung gegen Opel wegen drei Euro-6-Modellen“ gebe.

„Vor dem Ergebnis dieser Anhörung kann zur Unzulässigkeit der Abschalteinrichtung noch nichts abschließend gesagt werden“, sagte der Sprecher des Bundesverkehrsministeriums. Nähere Angaben dazu und zur Zahl der betroffenen Fahrzeuge machte er nicht. Dem Bericht zufolge hat Opel nun zwei Wochen Zeit für eine Stellungnahme an das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA).

Ein Unternehmenssprecher erklärte, Opel liege kein Bescheid des KBA vor. Der Sprecher wies aber darauf hin, dass Opel bereits im Dezember 2015 Verbesserungspotential erkannt „und eine Technologie-Initiative für mehr Transparenz, Glaubwürdigkeit und Effizienz zum Vorteil der Kunden gestartet hat“. Ein Teil dieser freiwilligen Maßnahmen sei eine Aktion für die Modelle Opel Insignia (vorherige Generation), Zafira Tourer und Cascada mit Euro 6 und SCR Technologie der Modelljahre 2013 bis 2016.

Anders als andere Autobauer hatte Opel bisher weder mit Ermittlungen der Justiz noch mit einem Pflicht-Rückruf zu tun.

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16.07.2018, 06:00 Uhr
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