Bündnis steigt aus

Änderung bei S 21-Montagsdemos

Das für die Montagsdemos bislang mitverantwortliche Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 steigt voraussichtlich aus Finanzierung und Organisation derselben aus. Dies sei die Tendenz einer Versammlung der 13 im Bündnis vertretenen Organisationen gewesen, teilte BUND-Regionalgeschäftsführer Gerhard Pfeifer gestern mit.

16.01.2014

Von DPA

Stuttgart Das Bündnis werde aber erst in der kommenden Woche das entsprechende Entwurfspapier für die Geschäftsordnung formell verabschieden.

Für die Organisatoren ergeben sich laut Pfeifer pro Demo Kosten zwischen 2000 und 3000 Euro. Das Aktionsbündnis habe bis Ende November nur jede vierte Demo organisiert, für die restlichen hätten die Aktivisten von den sogenannten Parkschützern verantwortlich gezeichnet. Seit Dezember habe das Bündnis sein Engagement bei den montäglichen Protesten auf Eis gelegt und sie den Parkschützern überlassen. Diese Gruppe ist ebenfalls Mitglied des Aktionsbündnisses und hätte mit wenigen anderen Stimmen für den Verbleib in der Demo-Organisation plädiert, berichtete Pfeifer. Allerdings sehe das Bündnis anlassbezogene Demonstrationen weiterhin vor.

Die Parkschützer wollen nach Worten ihres Sprechers, Matthias von Herrmann, im Bündnis bleiben. Sie sehen keine Probleme bei der Finanzierung des Demos. "Die finanzieren sich durch Spenden selbst."

Hintergrund des Streits ist die Anweisung des städtischen Ordnungsamtes, den Versammlungsort für die Montagsdemos vom Bahnhof auf die angrenzende Lautenschlagerstraße und die Kundgebung auf den Marktplatz zu verlegen.

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Erstellt:
16. Januar 2014, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
16. Januar 2014, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16. Januar 2014, 12:00 Uhr

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