Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Ade, Drugs und Rock  n  Roll
WHO

Ade, Drugs und Rock n Roll

Iggy Pop, der "Godfather of Punkrock" hat es wohl geahnt. Die wilden Zeiten sind vorbei, nichts ist mehr mit Drugs und Rock n Roll.

16.03.2016
  • LEONIE MASCHKE

"Post Pop Depression" heißt sein neues Album und könnte der Soundtrack zu einer aktuellen Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sein. 220 000 Jugendliche in 42 Ländern wurden von 2010 bis 2014 über ihren Alkohol- und Tabakkonsum befragt. Das Ergebnis: Die 13- bis 15-Jährigen trinken und rauchen seit 2010 deutlich weniger.

Früher, ja, früher wurde noch ausprobiert: Da konnte man mit Komasaufen seinen ersten Krankenhausaufenthalt erleben und schaffte es damit manchmal in die Polizeimeldungen der Zeitungen. Oder sogar bis in die Schlagzeilen. Da konnte man noch kreativ sein und sich Ausreden gegenüber den Eltern überlegen, warum die Klamotten nach Zigarettenrauch riechen. Das waren die ersten Schritte auf dem Weg zum ganz großen Rockstar! Die weggetrunkenen Gehirnzellen braucht man da nicht unbedingt und das Rauchen verleiht eine schön kratzige Stimme. Wobei laut der WHO im Norden Europas lieber gequalmt wurde und die Jugendlichen in Osteuropa mehr an der Flasche hingen.

Alles abgestandenes Bier von gestern: 2010 haben noch 21 Prozent der befragten Jugendlichen jede Woche Alkohol getrunken, 2014 waren es dagegen noch 13 Prozent. Und auch die Lust auf Glimmstängel verpufft: Während vor sechs Jahren 22 Prozent aller 15-jährigen Mädchen schon einmal geraucht hatten, sind es 2014 noch 13 Prozent. Bei den Jungs sank die Zahl von 26 auf 22 Prozent. Quasi Wasser statt Bier, frische Luft statt Zigarettenqualm.

Aber früher, ja, früher war man noch fitter. Schließlich wurde zuhause zu den Klängen der Lieblingsrockband durch die Bude gerockt. Eine gute Abwechslung bei Hausarrest wegen der Zigaretten. Das war sportliche Betätigung, was heute kaum noch jemand kennt. Wegen schlechter Ernährung und zu wenig Bewegung sei die Zahl der Übergewichtigen bei den Jugendlichen gestiegen, so die Studie der WHO. Nur noch 27 Prozent aller Jungen im Alter von 15 essen täglich Obst, bei den Mädchen sind es 37 Prozent.

Übrigens: Iggy behauptet, keine Drogen mehr zu nehmen. Er weiß einfach, was gerade angesagt ist.

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

16.03.2016, 08:30 Uhr
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden

Newsletter-bestellen

· Samstags verschicken wir die News der Woche, unser Klassiker: Die wichtigsten Themen und Geschichten direkt im E-Mail-Postfach. So bleiben Sie auch in der Ferne immer informiert, was in und rund um Tübingen passiert.
· Werktags versenden wir um 9 Uhr die News am Morgen mit den wichtigsten aktuellen Nachrichten.
· Sonntagabend kommt unser Sport-Newsletter mit den wichtigsten Lokalsport-Berichten und Ergebnissen vom Wochenende.

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder sich neu als Benutzer registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter (nur falls Sie weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese) verwendet. Ihre Daten werden nicht an andere Unternehmen weitergegeben.
Nachrichten via Messenger
Die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region liefern wir Ihnen auch per WhatsApp & Co. aufs Smartphone. Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp bitte mit einem entsprechenden Mobilgerät.
Heute meistgelesenNeueste Artikel

Nachrichten aus ...
Reutlingen Wannweil Pliezhausen Walddorfh�slach Ammerbuch T?bingen Dettenhausen Kirchentellinsfurt Kusterdingen Gomaringen Dusslingen Ofterdingen Mössingen Nehren Bodelshausen Hirrlingen Neustetten Rottenburg Starzach Horb
Das Tagblatt bei
Facebook Google+ Twitter Instagram
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesen
Wirtschaft im Profil
Neueste Artikel
Anzeige

Themen-Dossiers

Themen-Dossiers
Single des Tages
date-click
Das Tagblatt als E-Paper

Kontakt zum Kundenservice

Abonnement
07071/934-222
vertrieb@tagblatt.de

Anzeigen
07071/934-444
anzeigen@tagblatt.de

Kontakt zu den Redaktionen

Schwäbisches Tagblatt Tübingen
07071/934-0
redaktion@tagblatt.de

Neckar-Chronik Horb
07451/9009-30
nc@neckar-chronik.de

Tagblatt Online         
07071/934-314
online@tagblatt.de

Steinlach-Bote Mössingen
07473/9507-0
sb@tagblatt.de

Rottenburger Post
07472/1606-16
ro@tagblatt.de

Reutlinger Blatt
07121/3259-50
rt@tagblatt.de

Tagblatt Anzeiger
07071/934-344
tagblatt-anzeiger@tagblatt.de

Wirtschaft im Profil
07071/934-166
wip@tagblatt.de


Oder nutzen Sie unser Kontaktformular