Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Actionheld
wider Willen
Matthias Schweighöfer polarisiert. Foto: dpa
Fernsehen

Actionheld wider Willen

Matthias Schweighöfer ist auch in der zweiten Staffel von „You Are Wanted“ auf der Flucht vor finsteren Mächten.

17.05.2018
  • CORNELIA WYSTRICHOWSKI

Berlin. An Matthias Schweighöfer scheiden sich die Geister – die einen lieben den Kinostar, die anderen verdrehen genervt die Augen. Auch seine Spionageserie „You Are Wanted“ hat polarisiert: Über 2000 Zuschauer bewerteten die erste Staffel bei Amazon Prime zwar mit fünf Sternen, doch rund 1200 senkten den Daumen. Von Freitag an ist bei dem Streamingdienst die zweite Staffel mit sechs Folgen zu sehen.

Die Handlung dürfte bei vielen einen Déjà-vu-Effekt auslösen: Schweighöfer ist wieder als Hotelmanager Lukas Franke auf der Flucht vor skrupellosen Kriminellen und finsteren Agenten, auch diesmal gerät dabei sein kleiner Sohn in Gefahr.

Entführt und gefoltert

In der ersten Staffel wurde die digitale Existenz des Familienvaters gehackt, seine Daten wurden manipuliert: Als vermeintlicher Mörder mutierte der Normalo von nebenan zum Actionheld wider Willen. Am Ende einer Hetzjagd brachte Franke das gefährliche Spionageprogramm „Burning Man“ an sich und war mit diesem Druckmittel vorerst gerettet.

Zu Beginn der zweiten Staffel wird Franke entführt und gefoltert, er verliert sein Gedächtnis, zu allem Überfluss verschwindet auch noch das Laptop mit dem Zugang zu „Burning Man“. Die Geheimdienste NSA und BND nehmen Franke in die Zange.

Wie schon die ersten Folgen, sind auch die neuen nicht rundum gelungen: Zu vieles wirkt kulissenhaft und gewollt, trotz aktueller Themen wie Datenschutz und Machtmissbrauch der Geheimdienste gewinnt die Serie kaum politische Relevanz.

Matthias Schweighöfer sagt, dass man diesmal einiges anders gemacht habe: weniger Klischees, mehr Stunts, der Look internationaler. Letzteres ergibt Sinn, schielt Amazon mit der Serie doch auf den internationalen Markt. 22 Prozent aller Zuschauer der ersten Staffel seien aus den USA, meldet das Unternehmen.

Bis heute hat Amazon zwar nicht verraten, wie viele Zuschauer die erste Staffel hatte, man gibt sich aber mehr als zufrieden: „You Are Wanted“ sei „die erfolgreichste Serie aller Zeiten bei Prime Video in Deutschland und Österreich“. Nicht zuletzt dürfte sich der Video-on-Demand-Anbieter über die enorme Werbewirkung seiner erste deutschen Serienproduktion gefreut haben: Der Start des Schweighöfer-Projekts war ein Medien-Großereignis, das dem Streamingdienst die dringend benötigte Aufmerksamkeit verschaffte.

Mittlerweile läuft die Produktion deutscher Serien bei einschlägigen Anbietern auf Hochtouren: Amazon bereitet gerade die Serie „Beat“ über die Berliner Clubszene vor, Netflix zeigt Ende des Jahres „Dogs of Berlin“ mit Farih Yardim, bei Sky steht die Serie „Das Boot“ in den Startlöchern – rosige Zeiten für Serienfans. Cornelia Wystrichowski

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

17.05.2018, 06:00 Uhr
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden

Newsletter-bestellen

· Samstags verschicken wir die News der Woche, unser Klassiker: Die wichtigsten Themen und Geschichten direkt im E-Mail-Postfach. So bleiben Sie auch in der Ferne immer informiert, was in und rund um Tübingen passiert.
· Werktags versenden wir um 9 Uhr die News am Morgen mit den wichtigsten aktuellen Nachrichten.
· Sonntagabend kommt unser Sport-Newsletter mit den wichtigsten Lokalsport-Berichten und Ergebnissen vom Wochenende.

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder sich neu als Benutzer registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter (nur falls Sie weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese) verwendet. Ihre Daten werden nicht an andere Unternehmen weitergegeben.
Nachrichten via Messenger
Die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region liefern wir Ihnen auch per WhatsApp & Co. aufs Smartphone. Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp bitte mit einem entsprechenden Mobilgerät.
Heute meistgelesenNeueste Artikel

Nachrichten aus ...
Reutlingen Wannweil Pliezhausen Walddorfh�slach Ammerbuch T?bingen Dettenhausen Kirchentellinsfurt Kusterdingen Gomaringen Dusslingen Ofterdingen Mössingen Nehren Bodelshausen Hirrlingen Neustetten Rottenburg Starzach Horb
Das Tagblatt bei
Facebook Google+ Twitter Instagram
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesen
Wirtschaft im Profil
Neueste Artikel
Anzeige

Themen-Dossiers

Themen-Dossiers
Single des Tages
date-click
Das Tagblatt als E-Paper

Kontakt zum Kundenservice

Abonnement
07071/934-222
vertrieb@tagblatt.de

Anzeigen
07071/934-444
anzeigen@tagblatt.de

Kontakt zu den Redaktionen

Schwäbisches Tagblatt Tübingen
07071/934-0
redaktion@tagblatt.de

Neckar-Chronik Horb
07451/9009-30
nc@neckar-chronik.de

Tagblatt Online         
07071/934-314
online@tagblatt.de

Steinlach-Bote Mössingen
07473/9507-0
sb@tagblatt.de

Rottenburger Post
07472/1606-16
ro@tagblatt.de

Reutlinger Blatt
07121/3259-50
rt@tagblatt.de

Tagblatt Anzeiger
07071/934-344
tagblatt-anzeiger@tagblatt.de

Wirtschaft im Profil
07071/934-166
wip@tagblatt.de


Oder nutzen Sie unser Kontaktformular