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Ab in die Zukunft
Gestern, zur 100-Jahr-Feier, blickte BMW nicht nur zurück, sondern vor allem voraus - mit der Fahrzeugstudie "Vision Next 100". Foto: dpa
Zum 100. Geburtstag stellt BMW eine Fahrzeugstudie vor

Ab in die Zukunft

Bei der Jubiläumsfeier hat sich BMW den Blick in den Rückspiegel weitgehend gespart. Stattdessen erfuhren die Gäste in der Olympiahalle, wie sich der Autokonzern das Fahrzeug des Jahres 2046 vorstellt.

08.03.2016
  • DPA/EB

München. BMW sieht die Zukunft golden. Bei der Feier zum 100. Jahrestag der Unternehmensgründung zeigte Vorstandschef Harald Krüger den 2000 Gästen gestern in der Olympiahalle in München ein futuristisches, bronze- bis goldfarbenes Fahrzeug - den "BMW Vision Next 100". Es werde autonom fahren und könnte in den nächsten 20 oder 30 Jahren auf den Markt kommen.

Den Blick weit nach vorn zu richten, sei "so reizvoll wie schwierig", sagte BMW-Chefdesigner Adrian van Hooydonk. Vor 30 Jahren war Internet ein Fremdwort, Handys waren Autotelefone von Ministern. In China waren erst 10 000 Autos zugelassen, der Außenhandel der Volksrepublik war halb so groß wie der von Belgien. Aber "wenn man sich etwas vorstellen kann, ist der erste Schritt schon gemacht", meinte er. Das Auto der Zukunft werde zum "digitalen Chauffeur", ergänzte Krüger. Der Fahrer kann ihm das Steuer überlassen, muss es aber nicht. "Wir wollen jeden Fahrer zu einem besseren Fahrer machen."

Die Technik zeigt dem Fahrer die Ideallinie und die optimale Geschwindigkeit. Auf der Windschutzscheibe erscheint ein digitales Abbild der Umgebung, das auch im Nebel die Straße zeigt und vor Hindernissen hinter der nächsten Kurve warnt. Auf dem Display erscheinen dagegen nur Informationen, die im Moment wichtig sind - alles andere wird ausgeblendet. Im Stau, im Stop-and-go-Verkehr oder auf der Autobahn kann der Fahrer seine Zeit besser nutzen und das Steuer dem Computer übergeben. In Kalifornien akzeptiert der Gesetzgeber das bereits. Im "BMW Vision" klappt das Lenkrad ein, die Sitze von Fahrer und Mitfahrer drehen sich schräg zueinander. Der Fahrer kann entspannen oder arbeiten.

Die Windschutzscheibe wird zum Display, ermöglicht etwa Videotelefonate. "So stelle ich mir meine Zukunft auch vor", sagte Hooydonk. Äußerlich ist das Zukunftsauto an den abgedeckten Rädern zu erkennen. Das verringert den Luftwiderstand und spart Energie. Riesige Flügeltüren erleichtern das Einsteigen. Der nierenförmige Kühlergrill bleibt als Markenzeichen, enthält jetzt aber Sensoren.

Die Mitarbeiter waren bei der Präsentation virtuelle Zaungäste. Die Bänder standen zwar größtenteils still. Doch die Beschäftigten verfolgten die Feier über Großbildschirme in der Allianz-Arena - bei Bratwurst statt Luxus-Catering. Das hatte im Vorfeld der Betriebsrat Medienberichten zufolge kritisiert.

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08.03.2016, 08:30 Uhr
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