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A Thought of Ecstasy

A Thought of Ecstasy

Lakonischer Erotikthriller um einen Deutschen, der seine vermisste Freundin in einer dystopischen Vision der USA im Jahre 2019 sucht.

A Thought of Ecstasy

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Deutschland, USA, Schweiz 2017

Regie: Rolf Peter Krahl
Mit: Rolf Peter Krahl, Ava Verne, Lena Morris

90 Min. - ab 16 Jahren

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07.03.2018
  • Verleihinfo

Inhalt: Kalifornien im Jahr 2019. Ein Mann auf der Suche nach einer verlorenen Liebe. Eine Frau verloren in der Sehnsucht nach Vergeltung. Ein Land gelähmt von einer Hitzewelle und zerrissen von Misstrauen und Paranoia. Und ein 20 Jahre altes Tagebuch, das die Sehnsucht sich zu verschwenden weckt. Frank erkennt sich und seine vor Jahren verlassene große Liebe Marie in einem neu erschienenen Buch wieder. Im Sog der Erinnerungen kappt er alle Verbindungen zu seinem bürgerlichen Leben und folgt den Orten des Tagebuchromans in das Death Valley. Seine Begegnung mit Nina, die ihn auf seltsame Weise in den Bann zieht, scheint die Worte des Buches vor seinen Augen zu materialisieren. Oder wird Frank zu einer Figur in einer anderen, neuen Geschichte, die er längst nicht mehr selbst steuert? RP Kahl hat eine Reise in die nahe Zukunft inszeniert, die voller Bilder und Assoziationen steckt. Ein erotischer Fiebertraum und die Dystopie eines Landes, in der die Große Mauer im Süden ebenso zum Alltag geworden ist, wie Studentenaufstände in Sacramento, die von der Polizei mit Waffengewalt niedergeschlagen werden.

Spielplan

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07.03.2018, 01:05 Uhr
A Thought of Ecstasy





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Ein herausragender Film, zu Recht wird er als ein "deutscher Kaurismäki" bezeichnet. Als "Liebesfilm" würde ich ihn allerdings in keinster Weise bezeichnen, diese Szenen sind nur ein kleiner Teil. In erster Linie wird ohne viele Worte die aussichtslose Lage der prekär beschäftigen Menschen gezeigt, die beispielsweise trotz Verbots weggeworfene Lebensmittel direkt am Container im wahresten Sinne des Wortes "verschlingen". Sie versuchen, sich ihre Würde und auch ihren Humor zu bewahren. Interessant ist es, die Kurzgeschichte von Clemens Meyer zu lesen, sie umfasst nur 25 Seiten. Die Umsetzung im Film ist hervorragend gelungen, einige wenige Szenen wurden verändert bzw. hinzugefügt.
Elli Emann über In den Gängen
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