Streaming

70 neue Streifen im Angebot

Netflix veröffentlicht 2021 so viele Filme wie nie – auch von deutschen Regisseuren.

22.01.2021

Von DIETER OSSWALD

David Ali Rashed in einer Filmszene von „Tribes of Europa“. Foto: Gordon Timpen/Netflix/dpa

Los Gatos. Für das kommende Jahr kündigt Netflix 70 neue Filme an, quer durch alle Genres – ein Superlativ. Da kann kein klassisches Hollywood-Studio oder die Streaming-Konkurrenz noch mithalten. Auch für deutsche Filmschaffende bietet der Streaming-Anbieter reichlich Sendeplätze, wenn auch noch nicht alle Erscheinungstermine für 2021 feststehen.

Regisseur Peter Thorwarth („Nicht mein Tag“) erzählt mit Peri Baumeister, Schwester der Schauspielerin Muriel Baumeister, in „Blood Red Sky“ von einer Frau, die auf einer Reise in eine Flugzeugentführung durch Terroristen gerät. Um ziemlich fiese Zombies dreht sich „Army of the Dead“ von Superhelden-Spezialist Zack Synder, bei dem auch Matthias Schweighöfer im Kampf gegen die Untoten antreten darf.

Nach dem Bestseller von Robert Harris erzählt Christian Schwochow in „München“ von den Verhandlungen eines britischen und deutschen Diplomaten, die den drohenden deutschen Einmarsch in die Tschechoslowakei verhindern wollen. Neben Jeremy Irons und George McKay stehen Jannis Niehwöhner, Sandra Hüller und August Diehl auf der Besetzungsliste.

Mit Hollywoodstar Sandra Bullock präsentiert die „Systemsprenger“-Regisseurin Nora Fingscheidt ein noch titelloses Drama, in dem eine Gewaltverbrecherin nach ihrer Haft auf Vergebung durch ihre Familie hofft. Produziert wurde das Werk unter anderem von Veronica Ferres.

Nach „Dark“ folgt „Tribes“

Bei Serien mischen die Deutschen gleichfalls mit: Dem Erfolg von „Dark“ folgt mit „Tribes of Europa“ ein futuristisches Spektakel, bei dem in naher Zukunft ein globaler Blackout zu Jahrzehnten von Chaos und Anarchie führt. Die alten Nationen verschwinden. Mikro-Staaten entstehen und kämpfen um die Vorherrschaft. Der kreative Kopf dahinter ist Philip Koch, der einst mit seinem Debüt „Picco“ für Furore sorgte. Er kam durch den Brexit auf die Idee zu seiner apokalyptischen Serie. Gedreht wurde unter anderem in Berlin. Am 19. Februar lässt sich sehen, ob „Tribes“ in die Fußstapfen von „Dark“ treten wird. Dieter Oßwald

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Erstellt:
22. Januar 2021, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
22. Januar 2021, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 22. Januar 2021, 06:00 Uhr

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