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Toyota startet erneut Massenrückruf

6,5 Millionen Autos müssen in die Werkstatt

Auch der größte Rivale von Volkswagen in der Autowelt hat seine Probleme: Bei Toyotas Fahrzeugen hapert es mit den elektrischen Fensterhebern.

22.10.2015
  • DPA

Tokio Michael J. Fox und Christopher Lloyd, die Stars aus der Science-Fiction-Saga "Zurück in die Zukunft", arbeiten neuerdings für Toyota. Gemeinsam haben die beiden Schauspieler einen Werbe-Spot für den japanischen Autobauer gedreht, in dem es ebenfalls um die Zukunft geht: Toyotas erstes Serienauto mit Brennstoffzelle, den Mirai, zu Deutsch "Zukunft".

Während sich der Rivale Volkswagen wegen des Diesel-Dramas neu aufstellen und verstärkt auf Elektrofahrzeuge setzen will, prescht Toyota mit seinen alternativen Technologien voran. Bereits bei der Hybrid-Technik waren die Japaner Vorreiter in der Autowelt gewesen.

Grund zur Schadenfreude haben die Japaner nicht. Schließlich hat auch Toyota mit Problemen zu kämpfen, wie der erneute Massenrückruf wegen defekter Module für elektrische Fensterheber zeigt. Betroffen sind 6,5 Mio. Autos weltweit.

Davon sind in Europa 1,2 Mio. Autos betroffen, in Nordamerika 2,7 Millionen. Wieviele Wagen in Deutschland betroffen sind, konnte eine Toyota-Sprecherin zunächst nicht sagen. Bei dem Rückruf geht es um Module in Fensterhebern, bei denen es zu Überhitzung und potenziell zu einem Brand kommen könnte, teilte Toyota mit.

Die Japaner setzen so wie andere Autobauer auch zunehmend auf gleiche Teile für mehrere Modelle, um Kosten zu sparen und schneller Autos bauen zu können. Macht jedoch nur ein einziges Teil Probleme, trifft es oft gleich massenweise Autos. Toyota hat andererseits aus den Erfahrungen seines millionenfachen Rückrufs vor fünf Jahren gelernt. Seither wollen die Japaner nichts anbrennen lassen und rufen bei jedem Zweifel an der Qualität sofort alle betroffenen Autos zurück.

Im Wettrennen zwischen VW und Toyota um die globale Marktführerschaft rechnen Beobachter in Japan damit, dass wegen des Abgas-Skandals bei VW am Ende dieses Jahres Toyota wieder die Führung übernimmt. Dessen ungeachtet sorgte die Ankündigung des großen deutschen Konkurrenten in Fernost für Aufsehen, dass künftig Elektroantriebe wichtiger und bei Diesel nur noch die "besten Abgassysteme" eingesetzt werden sollen. Dies könnte nach Ansicht von Branchenbeobachtern zu neuen Kooperationen zwischen europäischen und japanischen Autobauern bei Hybrid- und Elektroantrieben führen.

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22.10.2015, 12:00 Uhr
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