Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Ulm ehrt Einstein

500 Skulpturen von Konzeptkünstler Hörl

Hommage an Albert Einstein in seiner Geburtsstadt Ulm: Seit Sonntag sind dort 500 Figuren öffentlich ausgestellt, die das Physik-Genie darstellen.

06.05.2018

Von dpa/lsw

Auf dem Münsterplatz stehen Miniaturdarstellungen von Albert Einstein. Foto: Stefan Puchner dpa/lsw

Ulm. Das serielle Skulpturenprojekt auf dem Münsterplatz von Ulm hat der Konzeptkünstler Ottmar Hörl auf Einladung der Donaustadt geschaffen.

Die mehrwöchige Schau «Mensch Albert» mit den jeweils knapp einem Meter hohen Einstein-Figuren wird durch eine Ausstellung mit aktuellen Malereien, Textelementen, Skulpturen und Fotokonzepten Hörls ergänzt. Sie befassen sich mit Themen, die an wissenschaftliche Forschungsergebnisse Einsteins anknüpfen.

Einstein wurde 1879 in Ulm geboren. Obwohl er noch als Kleinkind mit seinen Eltern nach München zog, hat er auch als weltberühmter Wissenschaftler stets den Kontakt zu Ulm aufrechterhalten. Die Stadt verehrt den Schöpfer der Relativitätstheorie als «berühmtesten Sohn Ulms». Einstein kehrte seinem Heimatland als Wissenschaftler jüdischer Abstammung mit der Machtübernahme Hitlers 1933 den Rücken und ging später in die USA ins Exil.

«Albert Einstein hat unsere Weltsicht verändert», erklärte Hörl zu seinem Ulmer Projekt. Nicht nur als Wissenschaftler, sondern auch als überzeugter Pazifist habe sich der Physiker immer für Frieden und soziale Gerechtigkeit engagiert und auch als «Weltbürger» immer klar ausgesprochen, was er dachte. «Auch deshalb ist er bis heute weltweit für Generationen eine Inspirationsquelle», sagte der Künstler.

«Und er hatte Humor», fügte Hörl hinzu. Humor ist freilich auch seinem Ulmer Werk mit den Hunderten von Einsteins im Miniatur-Format nicht abzusprechen. Der 1950 geborene Hörl - Professor und Präsident der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg - ist für seine seriellen Figurenkreationen bekannt. Unter anderem hat er sich Karl Marx, Martin Luther und Richard Wagner gewidmet. Im vergangenen September hatte er durch eine Installation mit rund 600 goldenen Madonnen in Nürnberg Aufmerksamkeit erregt.

Zum Artikel

Erstellt:
6. Mai 2018, 13:07 Uhr
Aktualisiert:
6. Mai 2018, 13:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 6. Mai 2018, 13:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Lizenzierung.
Das Tagblatt bei Whatsapp & Co.
Wir liefern die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region immer aktuell aufs Smartphone: per Whatsapp & Co.

Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp  mit einem entsprechenden Mobilgerät.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+