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Kommentar zur Abstimmung der SPD-Mitglieder

463.723 Verhandler

Es gab die Dreierrunde, die 15er-Runde und die 91er-Runde. SPD, CDU und CSU saßen während ihrer Verhandlungen in den verschiedensten Grüppchen beisammen. Für das alles entscheidende Format allerdings hätte selbst der weitläufigste Konferenzsaal nicht gereicht: die 463?723er-Runde.

07.02.2018

Von Ellen Hasenkamp

Berlin. Denn am Ende sind es die SPD-Mitglieder allein, die entscheiden, ob Deutschland eine neue schwarz-rote Regierung bekommt. Das ist gleich dreifach ein Problem.

Zum einen toppt nun die Meinung der organisierten Sozialdemokratie – egal, ob 14-jähriger Teenie oder Zugereister ohne Wahlrecht – die Millionen Kreuzchen auf den Wahlzetteln vom September.

Zum zweiten hatte der Mitgliederentscheid gleichsam als mürrisch dreinblickender Bodyguard der SPD unbeschränkten Zugang zum Verhandlungstisch. Mit Verweis auf das drohende Nein konnten die roten Unterhändler jedem ihrer Argumente zusätzliches Gewicht verleihen. Und schließlich geht es in dem Kampf um die SPD-Voten gar nicht so sehr um Inhalte, sondern um Erneuerung oder Nicht-Erneuerung einer Partei. Das aber ist Sache der SPD – und nicht des ganzen Landes.

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Erstellt:
7. Februar 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
7. Februar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 7. Februar 2018, 06:00 Uhr

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