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Digitalisierung

3,4 Millionen Jobs bedroht

Die Hälfte aller Berufe könnte bald verschwinden, warnt die IT-Branche.

03.02.2018

Von IGOR STEINLE

Berlin. 3,4 Millionen Arbeitsplätze könnten laut dem IT-Verband Bitkom im Zuge des technologischen Wandels in den kommenden fünf Jahren wegfallen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, deren Kernergebnisse der Bitkom bereits im November veröffentlicht hatte.

Besonders gefährdet seien Banken, Versicherungen, die Chemie- und Pharmabranche, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Ein Verlust der Hälfte aller Berufsbilder sei möglich, wenn beispielsweise 3-D-Drucker die Arbeit von Zahntechnikern und Algorithmen jene von Steuerberatern übernehmen.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hält dies für Alarmismus: „Deutschland geht nicht die Arbeit aus. Das Gegenteil ist richtig“, sagte DIHK-Chef Martin Wansleben. Sechs von zehn Unternehmen finden laut einer noch unveröffentlichten Studie des DIHK nicht die Fachkräfte, die sie benötigen, ergänzte ein Sprecher gegenüber der SÜDWEST PRESSE. Die wirtschaftspolitische Sprecherin der Grünen, Kerstin Andreae, betont die Bedeutung von Weiterbildung: „Wir müssen die auffangen, deren Arbeitsplätze bedroht sind, ganz gleich, ob dies mehr oder weniger sind, als der Bitkom sagt.“ Aufgabe der künftigen Bundesregierung müsse es sein, Menschen in die Lage zu versetzen, die durch Digitalisierung neu entstehenden Jobs auszufüllen. Igor Steinle

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Erstellt:
3. Februar 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
3. Februar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 3. Februar 2018, 06:00 Uhr

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