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Erlösende Kiste nach der Pause

2:0 – TSG Tübingen tut sich lange schwer gegen Gärtringen

Im Landesliga-Verfolgerduell hat sich die TSG Tübingen gegen den lange ebenbürtigen FC Gärtringen mit 2:0 (0:0) durchgesetzt und ist auf den zweiten Tabellenplatz vorgerückt.

11.10.2015
  • Bernhard Schmidt

Tübingen. Für TSG-Trainer Goran Divljak war’s eine Genugtuung nach der vorausgegangenen 1:3-Heim-Panne gegen Zimmern: „Mit diesem Sieg im Verfolgerduell haben wir bewiesen, dass wir auch gegen starke Gegner gewinnen können.“ Dabei sah’s vor allem in der ersten Hälfte nicht nach einem glatten Sieg aus. Die Gärtringer traten nämlich gar nicht als demütiges Auswärtsmannschaftsteam auf, begegneten den Tübingern von Anfang auf Augenhöhe, erspielten sich so viele Chancen wie der leicht favorisierte Gegner. In einem ansehnlichen Spiel mit vielen spieltaktischen Raffinessen hatte die TSG in der 22. Minute durch Paul Mössinger ihre erste Torgelegenheit, noch bessere Chancen hatte der Gärtringer Kevin Kemmler: Einen Schuss blockte Uli Schmetzer, ein zweiter Ball ging knapp übers Tor.

Ähnliches Bild in der zweiten Hälfte. Die beiden FC-Sechser Lukas Zweigle und Daniel Buscaglia machten im Zentrum dem Tübinger Spielaufbau das Leben schwer, schalteten ihrerseits nach Ballgewinnen schnell um, brachten ihre Offensivleute immer wieder in aussichtsreiche Positionen: Zuerst vergab der später verletzt ausgewechselte Leonard Saku aus spitzem Winkel (53.), drei Minuten hielt TSG-Keeper Daniel Baumann einen knackigen Schuss von Dustin Kappus. Zeitweise sahen sich die Tübinger hinten rein gedrängt.

„Hoch bleiben, intensiv spielen“, forderte TSG-Trainer Goran Divljak – und fand Gehör. Uli Schmetzer eroberte in der 64. Minute den Ball am eigenen Strafraum, legte trotz des kräfteraubenden Sprints über rechts überlegt auf für Lars Lack, der den Ball zur in dieser Phase eher überaschenden 1:0-Führung versenkte.

Das Tor spielte der TSG in die Karten, die nun gegen weiter aufgerückten Gärtringer eine Konterchance nach der anderen herausspielte. Zuerst scheiterte Jonas Frey knapp mit einem listigen Lupfer (70.), kurz darauf rettet nach einem Frey-Freistoß SV-Keeper Alen Arnautovic in höchster Not vor dem einschussbereiten Tammo Heinzler. Dann doch in der letzten Minute der K.O. für die Gäste: Eine schöne Kombination über Frey und Lack vollendete Marcello Rauscher. Der Mittelfeldspieler, nach der Pause eingewechselt, freute sich über sein erstes Saisontor. Und darüber, dass nach langer Verletzungspause die Form zurück ist. „Es hat gerade noch für den letzten Sprint gereicht. Man ist doch schneller platt, als man so denkt.“

TSG Tübingen: Baumann; Schmetzer, Fetzer, Knoll, Klett (79. Kurbardovic), Gottschalk, Mössinger (50. Rauscher), Heinzler (90. Hanuman), Frey (90. Braun), Lapaczinski, Lack.

2:0 – TSG Tübingen tut sich lange schwer gegen Gärtringen
Oft verletzt, aber gerade wieder auf dem aufsteigenden Ast und gegen Gärtringen zum 2:0 erfolgreich: Marcelo Rauscher. Bild: Ulmer

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11.10.2015, 12:00 Uhr
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