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18 Strings sind beim Rottenburger Sommer-Open-Air die Vorband
18 Strings: Denis Deschner, Kai Wanja, Karin Schlottke, Nino Niechziol, Lydia Keller und Judith Richter (von links). Agenturfoto
Die Gruppe, die das Publikum auf PUR vorbereiten soll

18 Strings sind beim Rottenburger Sommer-Open-Air die Vorband

18 Strings hat sich gegen 22 andere Bands aus der näheren Umgebung durchgesetzt. Sie werden am Freitag, 2. September, auf dem Sommer-Open-Air in Rottenburg das Publikum für die Deutsch-Pop-Gruppe PUR auf Touren bringen.

27.08.2016
  • Michelle Gruszka

Rottenburg.Die PUR-Musiker rund um Frontmann Hartmut Engler geben auf ihren Tourneen regionalen Newcomer-Bands immer wieder die Chance, ihr Talent auf der großen Bühne zu beweisen. Gemeinsam mit dem Open-Air-Veranstalter Koko & DTK suchte das TAGBLATT per Online-Voting die Vorgruppe für die Abenteuerland-Interpreten. Rund 17 000 Stimmen wurden gezählt, das Rennen machten schließlich drei Bands aus Speyer, Stuttgart und Bad Urach. Aus diesen drei Bestplatzierten wählte das PUR-Management den Opener für den 2. September: die Leonberger Band 18 Strings (wir berichteten).

Die Gruppe, die ihre Musik selbst als „Soundtrack für die guten Momente im Leben“ bezeichnet, hatte gar nicht mit dem Sieg gerechnet: „Die Konkurrenz war ziemlich groß, und wir waren zunächst nur auf dem zweiten Platz“, sagt Bassist Nino Niechziol. Die Erwartungen seien daher nicht besonders groß gewesen. Umso größer war die Freude.

Begonnen hat die Band 2006 als Duo: Denis Deschner, der Leadsänger und Gitarrist, sowie Kai Wanja, Gitarrist und Schlagzeuger, versuchten sich zunächst als Rockband. Aus der Idee wurde nichts, für eine Rockgruppe waren sie zu wenig Mitglieder. Die beiden wechselten das  Genre, der Rockbandname aber blieb: 18 Strings, für die 18 Saiten der beiden Gitarren, mit denen sie begonnen hatten.

Nun, da sie Popmusiker waren, kam zwei Jahre später der Dritte dazu: Nino Niechziol. „Ich erinnere mich noch an die Zeiten, als wir zu dritt in Irish Pubs gespielt haben, da wurde noch von den Notenblättern abgelesen“, verrät er.

Um sich von der Masse abzuheben und den Klang voluminöser zu machen, wurde aus dem Trio ein Sextett: die Streicher stießen dazu. Die Band wurde mit Judith Richter am Cello und den beiden Violinistinnen Karin Schlottke und Lydia Keller femininer. Die Musik bekam etwas Besonderes: „Wir verstehen unseren Musikstil als klassische Popmusik, durchzogen mit Cello- und Violinen-Elementen“, erklärt Niechziol.

Doch vom Proberaum in Gerlingen auf die großen Bühnen war es ein langer Weg. Neuen Schwung brachte 2009 die Nominierung als „Newcomer of the month“ von den Radiosendern bigFM und Radio Energy. Nach kleineren Auftritten in Clubs in Stuttgart und Umgebung kam in diesem Jahr der große Coup: Auf den Stuttgarter Jazzopen durften sie die Show für Gitarren-Koryphäe Carlos Santana eröffnen.

Jetzt, kein halbes Jahr später, der nächste Erfolg: Hartmut Engler nimmt sie mit nach Rottenburg ins Abenteuerland – passend zu einer Zeile des größten Hits von PUR. Sie sind der Opener der PUR-Show am 2. September beim Sommer-Open-Air in Rottenburg.

Als Kinder hätten sie viel PUR gehört und sie mögen die Musik sehr, erzählt Niechziol. Daher seien sie „freudig begeistert“ als Vorgruppe für die Deutsch-Pop-Legenden spielen zu dürfen.

Die rund 25 selbst komponierten Songs sind allerdings nicht wie bei PUR in der Muttersprache geschrieben: „Wir haben von Anfang an auf Englisch komponiert. Unser Sänger bringt immer das Grundkonzept, und wir arrangieren die Instrumente dann drumherum,“ sagt Niechziol.

Doch wer glaubt, die Musiker leben ein Rockstar-Leben, der täuscht sich: Im Alltag arbeiten die sechs unter anderem als Technischer Zeichner oder Lehrerin. Niechziol: „Wir versuchen auf dem Boden zu bleiben, aber wir haben Blut geleckt. Je größer das Publikum, desto mehr Spaß macht es zu spielen. Wir wissen natürlich was für ein großes Privileg das ist und freuen uns darauf.“

Nach zehnjährigem Bestehen bringt die Band 18 Strings im Frühjahr 2017 ihr erstes Album auf den Markt.

Das ganze Sommer-Open-Air am Eugen-Bolz-Platz

Die Tickets für das PUR-Konzert am Freitag, 2. September, an dem auch 18 Strings auftreten, sind für 51 Euro zu haben. Die Karten für The BossHoss am Donnerstag, 1. September, kosten 53,40 Euro. Die Tickets für Dieter Thomas Kuhn am Samstag, 3. September, gibt es für 35 Euro. Wer Mark Forster am Sonntag, 4. September, sehen will, muss 39,50 Euro zahlen. Tickets gibt’s in allen TAGBLATT-Geschäftsstellen. Die Konzertbesucher können mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen: Die Konzertkarten gelten im gesamten Naldo- Nahverkehr als Fahrkarten.

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27.08.2016, 17:37 Uhr
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