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EURO 2024

18 Monate Kampf mit der Türkei um EM

Deutschland will nach der WM 2006 wieder ein Fußball-Großereignis organisieren. Die Chancen stehen gut.

04.03.2017
  • DPA

Nyon. Am letzten Tag der Bewerbungsfrist hat auch die Türkei am Freitag ihre Unterlagen für die EM 2024 bei der Uefa eingereicht. Der Deutsche Fußball-Bund hat damit einen Konkurrenten um die Gastgebgerrolle für die übernächste Europameisterschaft. Die Entscheidung fällt in 18 Monaten.

Warum will Deutschland die EM?

Die Idee zur Bewerbung stammt von Wolfgang Niersbach. Der über den WM-Skandal gestolperte Ex-DFB-Präsident überraschte beim Bundestag 2013 mit der Ankündigung einer deutschen Kandidatur. Sein Nachfolger Reinhard Grindel nahm die Idee auf und bezeichnete die Bewerbung schnell als sein „Leuchtturmprojekt“.

Wie stehen die Chancen auf einen Zuschlag?

Deutschland ist klarer Favorit. Infrastruktur, politische Stabilität und große Fußball-Begeisterung sind wichtige Indikatoren. Mit der Aufblähung der EM auf 24 Teams hat sich die Uefa nämlich auch ein Problem geschaffen. Sehr viele Länder, die das Mammut-Event stemmen können, gibt es nicht mehr. Deutschland ist da ein verlässlicher Partner.

Wie ist die türkische Kandidatur zu bewerten?

Momentan erscheint ein Turnier in Istanbul und Ankara aus Sicherheitsgründen kaum möglich. Der DFB wird auf Themen wie politische Stabilität, Menschenrechte und Pressefreiheit setzen, das wird aus ersten Kommentaren Grindels schon jetzt deutlich. Unterschätzen sollte man die Türkei aber nicht.

Wer entscheidet wann über die EM-Vergabe?

Die Entscheidung über den EM-Ausrichter fällt das Uefa-Exekutivkomitee mit derzeit 17 Mitgliedern im September 2018.

Welche Rolle spielt der Skandal um die WM 2006?

Sollten keine Verfehlungen der derzeit aktiven Funktionäre publik werden, spielt das Thema eine untergeordnete Rolle.

Wie werden die zehn Spielorte vom DFB ausgesucht?

So fair der Prozess bis zum Entscheidungstag am 15. September 2017 auch sein soll, einige Kandidaten sind praktisch gesetzt: Berlin, Leipzig, München, Hamburg, Frankfurt, Dortmund und Schalke gelten als fix. An Stuttgart dürfte als Stammsitz von DFB-Generalsponsor Mercedes auch kaum ein Weg vorbeiführen. Fällt Hannover durch, hätte Grindel in seinem Heimatlandesverband ein Problem. Mönchengladbach, Köln, Düsseldorf, Nürnberg und Kaiserslautern streiten also wohl nur um einen freien Platz. Bremen, Freiburg und Karlsruhe sind nur Außenseiter. dpa

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04.03.2017, 06:00 Uhr
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