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18-Jährige tötet brutal ihre Freundin

Vermutlich aus Enttäuschung über die zerbrochene Freundschaft soll eine 18-Jährige im Münsterland mit kaum fassbarer Brutalität ihre ein Jahr jüngere frühere Freundin getötet haben.

19.10.2015
  • DPA

Senden Die junge Frau habe zunächst mehrfach mit einem Küchenmesser zugestochen und das schwer verletzte Mädchen dann auf einer Kellertreppe auch noch getreten und gewürgt, berichtete der Leiter der ermittelnden Mordkommission, Ulrich Bux, gestern. "Die Beschuldigte ließ erst vom Opfer ab, nachdem sie kein Lebenszeichen mehr feststellte", sagte Bux weiter.

Nach der Bluttat in Senden bei Münster (Nordrhein-Westfalen) rief sie am Samstagmorgen mit dem Handy bei der Polizei an und legte ein Geständnis ab.

Die 18-Jährige habe ihren Plan, das Mädchen zu töten, "mit aller Konsequenz und Brutalität umgesetzt", ergänzte der Münsteraner Oberstaatsanwalt Heribert Beck. Das Opfer sei durch die Tritte und die Verletzungen an der Leber innerlich verblutet. Aber: "Jeder einzelne Angriff, das mehrfache Zustechen mit dem Messer, die groben Tritte oder das Erwürgen, hätte zum Tod der jungen Frau geführt."

Gegen die 18-Jährige aus Dortmund wurde beim Amtsgericht Haftbefehl wegen Mordes erlassen. Vor der Haftrichterin hüllte sie sich allerdings in Schweigen. In ihrer Vernehmung bei der Mordkommission hatte sie die Tat zuvor gestanden, hieß es weiter.

Die Ermittler vermuten, dass die junge Frau aus Enttäuschung zugestochen und getreten haben könnte. "Das Motiv für den Mord liegt vermutlich in der nicht überwundenen Abwendung der ehemaligen Freundin", sagte der Oberstaatsanwalt. Weitere Details wurden zunächst nicht genannt.

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19.10.2015, 12:00 Uhr
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