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Gewalt

16-Jähriger tötet 15-Jährige

Der Täter ist schizophren und soll in eine Klinik eingewiesen werden. Er war mit dem Mädchen lose liiert.

14.03.2017

Von DPA

Düsseldorf. Grausiges Tötungsdelikt auf einem verlassenen Fabrikgelände in Düsseldorf: Ein 16 Jahre alter Junge hat gestanden, in der ehemaligen Papierfabrik eine 15-Jährige umgebracht zu haben. Der Teenager ist laut Untersuchung eines Sachverständigen schizophren und somit schuldunfähig, sagte Staatsanwalt Matthias Ridder am Montag. Er hat die vorläufige Unterbringung des 16-Jährigen in einer psychiatrischen Klinik beantragt.

Der aus dem Ruhrgebiet stammende Junge hat der 15-Jährigen den Ermittlungen zufolge in den Hals geschnitten. Der Leiter der Mordkommission, Volker Elsner, sprach von „schneidender Gewalt gegen den Hals“ mit einem so genannten Multitool, einem Werkzeug. Nach der Tat in der Nacht von Samstag auf Sonntag war der 16-Jährige zunächst geflohen, kehrte später aber zum Tatort zurück.

Die Tat spontan zugegeben

Die Leiche des aus dem Rheinland stammenden Mädchens war am Sonntagnachmittag von einem Mann entdeckt worden, der auf dem Fabrikgelände am Düsseldorfer Hafen Architekturfotos machte. Während die Ermittler an der Fundstelle Spuren sicherten, sei der 16-Jährige zu der Polizeiabsperrung gekommen und habe nach dem Mädchen gefragt. Spontan habe er zugegeben, die 15-Jährige getötet zu haben. Er habe auch das Tatwerkzeug, an dem Blut klebte, an die Beamten übergeben.

Die Ermittler gehen von einer Beziehungstat aus. Die beiden Schüler seien seit einiger Zeit lose liiert gewesen und hätten den Tattag gemeinsam verbracht. Alkohol oder Drogen hätten keine Rolle gespielt. dpa

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Erstellt:
14. März 2017, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
14. März 2017, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 14. März 2017, 06:00 Uhr

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