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15 000 tanzen auf dem Tempelhof
Warming up mit dem Choreographen Boris Charmatz, Foto: dpa
Theater

15 000 tanzen auf dem Tempelhof

Der neue Berliner Volksbühnen-Intendant Chris Dercon erlebt einen gelungenen Event-Einstand.

12.09.2017
  • ELKE VOGEL, DPA

Berlin. Neustart nach Monaten des Kulturkampfs um die alte Berliner Volksbühne. Der neue Intendant Chris Dercon (59) hat am Sonntag ein zehnstündiges kollektives Tanzerlebnis aufgezogen. Die neue Berliner Volksbühne mischte sich sozusagen unter das Volk, für das sie spielen will.

Der Schauplatz von „Fous de danse – Verrückt nach Tanz“ war nicht das legendenumwobene Stammhaus des Theaters am Rosa-Luxemburg-Platz in Mitte, sondern der stillgelegte Flughafen Berlin-Tempelhof. Dort traten 200 Tänzer auf, sie luden das Publikum häufig zum Mittanzen ein. Mit Erfolg: Kinder und Senioren, Tanzprofis und absolute Laien haben bei dem Open-Air-Spektakel bei freiem Eintritt begeistert mitgemacht. Geleitet hat die Nonstop-Performance der ranzösische Choreograph Boris Charmatz.

Rund 15 000 Besucher zog der Neustart unter freiem Himmel über den Tag und den Abend verteilt an. Im „Verrückt nach Tanz“-Programm ging es am Mittag mit einem „Public Warm-Up“ los – Aufwärmübungen, die der Choreograph Charmatz gemeinsam mit dem Publikum absolvierte. Hochkarätigen Modern Dance, unter anderem vom Tanzstar Anne Teresa De Keersmaeker dargeboten, gab es zu sehen.

Jeans statt Tutu

Schülerinnen der Staatlichen Ballettschule Berlin zeigten klassischen Tanz mal nicht in Tutu und Spitzenschuhen, sondern in Jeans und Turnschuhen. Bei einer über das ehemalige Flugfeld führenden Soul Train Line war auch das Improvisationstalent des Publikums und mutiger Freestyler gefragt. Dazu gab es Break Dance, Hip-Hop, türkische Tänze und Voguing

Dercon und sein Team waren bisher von Fans des früheren Intendanten Frank Castorf und Teilen der Berliner Kulturszene massiv angefeindet worden. Die Kritiker befürchten, dass der Museumsmann und Kulturmanager aus dem Repertoiretheater Volksbühne eine „Eventbude“ machen wird. Sein Tanzspektakel zum Einstand war tatsächlich ein Event – aber eben doch ein kulturelles Ereignis im positiven Sinne. Elke Vogel, dpa

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12.09.2017, 06:00 Uhr
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