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Ausbildung

15 Standorte im Land bekommen Lernfabriken

In Baden-Württemberg hatten gestern 15 Schulen Grund zur Freude. Sie haben vom Finanzministerium den Zuschlag als Lernfabrik 4.0 erhalten.

02.12.2015
  • MIRIAM KAMMERER

Stuttgart. Zu der bisher einzigen Lernfabrik (Göppingen) in Baden-Württemberg gesellen sich 15 weitere. Gestern hat Wirtschaftsminister Nils Schmid (SPD) die beruflichen Schulen benannt, die als Lernfabriken 4.0 ausgewählt worden sind. In diesen Einrichtungen sollen Auszubildende, zum Beispiel Metall- und Elektrotechniker und Teilnehmer von Technikerschulen, in einem Labor ausgebildet werden, das den zukünftigen Anforderungen der Industrie entspricht.

6,5 Mio. EUR nimmt das Land dafür in die Hand. Die Fördersummen für die einzelnen Schulen rangieren zwischen 270 00 und 500 000 EUR. Die Karl-Arnold Schule in Biberach, die Ferdinand von Steinbeisschule in Reutlingen und die Gewerbeschule Villingen-Schwenningen gehören zu den Auserwählten. Auch in Balingen, Aalen, Schwäbisch Hall und Crailsheim, Stuttgart und Bietigheim-Bissingen kamen in den Berufs- und Gewerblichen Schulen die Zusagen an. Zusätzlich werden die jeweiligen Stadt- und Landkreise als Schulträger finanzielle Mittel bereitstellen.

Ursprünglich waren bei der Ausschreibung nur acht Standorte vorgesehen, doch die große Anzahl an qualifizierten Bewerbungen hat das Ministerium davon überzeugt, weitere Mittel bereitzustellen. 28 Berufsschulen hatten sich beworben.

Das Göppinger Modell diente dabei als Vorbild. Schmid hat sofort nach seinem ersten Besuch der dortigen Lernfabrik beschlossen, dass solche Lernorte landesweit her müssen. Die Gewerbliche Schule in Göppingen hat zusammen mit Festo Didactic die entsprechenden Labore aufgebaut. Claus Mayer, Referent im Finanzministerium, berichtete, dass die Göppinger auch mit in der Jury saßen und ihre didaktischen Erfahrungen einbrachten.

Auch an den neuen Standorten kooperieren Wirtschaft und Schule. Die Auszubildenden, so das Kalkül, werden das Thema mit in ihre Betriebe tragen, so sollen auch kleinere und mittlere Unternehmen in den Regionen von den Lernfabriken profitieren.

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02.12.2015, 08:30 Uhr
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