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1. FC Köln von Hoffenheim überrannt
Doppelpack: Sandro Wagner erzielt hier das 3:0. Foto: afp
Fußball

1. FC Köln von Hoffenheim überrannt

Nach dem 0:3 des weiter sieglosen Bundesliga-Schlusslichts wird es für Trainer Peter Stöger immer düsterer.

06.11.2017
  • SID

Köln. Tränen in den Augen der FC-Fans: Nach der desillusionierenden 0:3 (0:1)-Pleite gegen 1899 Hoffenheim schlichen die Profis des 1. FC Köln mit hängenden Köpfen in die eigene Kurve, aufmuntern konnten sie ihre Anhänger aber nicht. Noch nie hat eine Mannschaft, die nach elf Spieltagen nur zwei Punkte auf dem Konto hatte, in der Bundesliga den Klassenerhalt geschafft.

"Hoffenheim hatte über 90 Minuten das Spiel unter Kontrolle, wir waren klar unterlegen", sagte ein wieder mal maßlos enttäuschter FC-Trainer Peter Stöger. Der Österreicher hatte erstmals nach einem Match in dieser Saison auf eine Ansprache an sein Team verzichtet: "Das bringt im Moment nichts."

Deutlicher als Stöger wurde Matthias Lehmann nach der neunten Saisonniederlage der in der Bundesliga nach wie vor sieglosen Domstädter. "Das war mit Abstand unsere schlechteste Leistung in dieser Saison. So reicht es nicht", stellte der Kapitän mit Resignation in der Stimme fest, und sein Torwart Timo Horn urteilte: "Das war deutlich zu wenig."

Dennis Geiger (10.) und Sandro Wagner (56., Foulelfmeter/80.) mit einem Doppelpack hatten zuvor für den ungefährdeten Erfolg der Gäste gesorgt. Der FC hat schon sechs Zähler Rückstand auf den Relegationsrang, den derzeit der SC Freiburg belegt. Die Hoffenheimer feierten indes ihren ersten Bundesliga-Sieg seit sechs Wochen und kletterten auf den fünften Rang.

Trotz des in der Bundesliga historisch schlechten Starts hatte Kölns Vizepräsident Toni Schumacher noch vor dem Spiel eine Trainer-Diskussion weiterhin ausgeschlossen: Die Mannschaft sei intakt, es gebe nicht die üblichen Anzeichen eines Krisenklubs, sagte er. "Grüppchenbildung in der Mannschaft, schlechte Kommunikation, Resignation – das findet bei uns alles nicht statt." Die Bilder nach dem Hoffenheim-Debakel sprachen allerdings eine andere Sprache. sid

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06.11.2017, 06:00 Uhr
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