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 Situation bleibt sehr schwierig
Das Logo des Küchenherstellers Alno in Pfullendorf. Foto: Felix Kästle/Archiv dpa/lsw
Alno-Betriebsversammlung

Situation bleibt sehr schwierig

Beim kriselnden Küchenhersteller Alno hat sich der vorläufige Insolvenzverwalter den Fragen der Mitarbeiter gestellt.

20.09.2017
  • dpa/lsw

Pfullendorf. Den Beschäftigten sei am Mittwoch bei einer Betriebsversammlung in Pfullendorf klargemacht worden, dass die Situation zwar überaus schwierig, aber «alles möglich» sei, sagte ein Sprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters Martin Hörmann. «Wir arbeiten mit Hochdruck daran, um für Alno als Ganzes oder in Teilen eine Zukunftslösung zu finden.» Garantiert werden könne aber nichts. Es gibt demnach mehrere Interessenten, die Alno-Dokumente und Datensätze auswerten und einen Einstieg erwägen.

Am Freitag hatte Hörmann entschieden, die Alno-Produktion vorerst runterzufahren. Es sei nicht genug Geld dagewesen. Gespräche mit Kunden und Lieferanten über eine vorläufige Finanzlösung zur Aufrechterhaltung der Produktion seien ergebnislos verlaufen. Wann die Produktion wieder hochgefahren wird, ist unklar.

Am 30. September läuft der Zeitraum für das Insolvenzgeld aus, das von der Arbeitsagentur bezahlt wird. Bis dahin erstellt der vorläufige Insolvenzverwalter einen Bericht an das Amtsgericht Hechingen. Die Eröffnung des Verfahrens zum 1. Oktober gilt als sehr wahrscheinlich. Dann müssen die Personalkosten wieder aus Alno-Kassen gedeckt werden.

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20.09.2017, 17:42 Uhr | geändert: 20.09.2017, 17:23 Uhr
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