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Kommentar Ölbranche

Preisverfall mit Folgen

09.12.2015
  • NIKO FRANK

Ölpreise im freien Fall - und dies sogar im Winter: Allzu oft gab es dieses Phänomen bislang noch nicht zu bestaunen. Der Klimawandel und mit ihm ein witterungsbedingt geringerer Heizbedarf darf in der Ursachenkette zwar nicht fehlen. Aber besonderes Gewicht hat er nicht.

Hauptgrund dafür, dass es derzeit Rohöl zu Schnäppchenpreisen gibt, ist ein Machtkampf, den Saudi-Arabien - mit weitem Abstand wichtigstes Ölförderland - mit der Fracking-Branche in den USA vom Zaun gebrochen hat. Je billiger das Schwarze Gold wird, desto mehr müssen die US-Fracker mangels Wirtschaftlichkeit zurückstecken. Dass dieser Wirtschaftskrimi längst dabei ist, das Opec-Förderkartell zu pulverisieren, nehmen die Saudis als Kollateralschaden hin. Es stört sie wenig, dass der Ölpreisverfall den Ärmeren unter den Kartellbrüdern längst erhebliche wirtschaftliche Probleme bereitet.

Für die Verbraucher sind Tiefstpreise bei Mineralölprodukten zweifellos eine gute Nachricht. Ihnen bleibt mehr Geld fürs Shoppen, was der Konsumgüterkonjunktur gut tut und damit die derzeit wichtigste Wachstumslokomotive zusätzlich stärkt.

Ob Ölpreise im Keller für die deutsche Wirtschaft insgesamt allerdings so positiv sind, muss sich erst noch zeigen. Denn Förderländer und Ölkonzerne, denen die Erträge wegbrechen, werden deutlich weniger investieren. Die heimischen Maschinenbauer dürften schon bald darüber Klage führen.

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09.12.2015, 08:30 Uhr
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