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Eisenmann will „modernisieren und verschlanken“

Kultusministerin reformiert Aus- und Fortbildung sowie Unterstützungssysteme der Lehrer

Der Umbau der Landes-Schulverwaltung nimmt Formen an. In einer Vorlage für die nächste Sitzung des grün-schwarzen Kabinetts beschreibt Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) die Einrichtung zweier neuer Institutionen sowie deren Zwecke, Ziele und Aufgaben.

18.04.2018
  • Axel Habermehl

Stuttgart. Der Ministerrat soll das Papier, das dieser Zeitung vorliegt, kommende Woche beschließen.

„Entscheidend für gute Schülerleistungen ist eine gute Unterrichtsqualität“, schreibt Eisenmann. „Um diese zu gewährleisten, ist ein an der Wissenschaft orientiertes, übersichtliches und auf Unterrichtsqualität ausgerichtetes Ausbildungs-, Fortbildungs- und Unterstützungssystem notwendig.“ Darüber hinaus benötige das Land „ein Gesamtsystem des Bildungsmonitorings, das einer datengestützten Qualitätsentwicklung auf allen Ebenen des Bildungssystems vom Kultusministerium bis hin zu den Schulen dient“.

Mehr Qualität durch Daten

Erreichen will Eisenmann dies vor allem durch organisatorische Umstrukturierungen, insbesondere die Einrichtung zweier neuer Institutionen Anfang 2019: ein „Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung“ (ZSL) sowie ein „Institut für Bildungsanalysen“ (IBBW). Das IBBW „liefert die wissenschaftlichen Erkenntnisse und Grundlagen, die das Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung anschließend nutzt, um daraus adäquate Unterstützungsangebote wie Fortbildungen, Handreichungen und Beratungsleistungen sowie Konzepte der Lehrerausbildung zu entwickeln“, erklärt die Ministerin.

„Die Aufgaben der beiden neuen Institutionen bauen aufeinander auf, entsprechend eng sollen sie zusammenarbeiten.“ So sollen sich „Bildungsmonitoring, datengestützte Qualitätsentwicklung, Lehrerbildung sowie Unterstützung und Beratung in ein Gesamtkonzept einfügen“. Begleiten soll das ein wissenschaftlicher Beirat.

„Wir modernisieren und verschlanken das gesamte System der Schulverwaltung und schaffen Doppelstrukturen ab, die wir in nahezu allen Bereichen haben“, sagte Eisenmann gestern. Dies habe Folgen für alle in dem Bereich tätigen Institutionen.

Landesakademie wird aufgelöst

Dazu gehören Schulämter und Regierungspräsidien, aber auch die Seminare für Didaktik und Lehrerbildung. Die Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung sowie das Landesinstitut für Schulentwicklung werden aufgelöst. Eisenmann: „Es ändern sich die Strukturen, nicht die Mitarbeiter. Es geht nicht darum, einen neuen Apparat aufzubauen, sondern wir setzen die vorhandenen knapp 2000 Menschen, die in dem Bereich tätig sind, neu ein.“

Die Ministerin stellte ihr Konzept gestern der Grünen-Fraktion, vor. „Wir können das so mittragen“, sagte Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz anschließend. „Uns war wichtig, dass unsere Anregungen aufgenommen wurden, besonders in den Bereichen Bildungsmonitoring und Fortbildungen.“ Beim weiteren Vorgehen müsse Eisenmann aber die wirtschaftlichen und finanziellen Folgen sowie mögliche Synergieeffekte beachten und darlegen.

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18.04.2018, 06:00 Uhr
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