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Mehr Förderung für Energieprogramme

KfW stockt die Mittel zum Jahreswechsel auf

Energiesparen ist für Eigenheimbesitzer ein wichtiges Thema. Doch die Gebäudesanierung kann teuer werden. Die KfW hilft bei der Finanzierung.

03.12.2015
  • AFP/EB

Frankfurt. Die staatliche KfW-Bank erweitert zum Jahreswechsel ihr Förderprogramm für energieeffiziente Gebäudesanierung. Mit zusätzlicher Förderung können Bauherren rechnen, die ihre Heizung austauschen oder eine Lüftungsanlage einbauen wollen, teilte die KfW in Frankfurt mit. Zugleich werden demnach erstmals sogenannte Kombinationslösungen gefördert, wie der Einbau von Lüftungsanlagen in Kombination mit Sanierungsarbeiten an der Gebäudehülle oder der Einbau besonders effizienter Heizungen mit gleichzeitiger Optimierung des gesamten Heizsystems.

Zu diesem Zweck stellt das Bundeswirtschaftsministerium den Angaben zufolge Mittel aus dem Anreizprogramm Energieeffizienz zur Verfügung, das insgesamt 165 Mio. EUR für Zinsverbilligung und Zuschüsse umfasst. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) erklärte, mit der neuen Förderung von Kombinationslösungen sollten "gezielt zusätzliche Einsparpotenziale im Heizungskeller" gehoben werden. "Hier gibt es ganz klar Nachholbedarf. Deshalb setzen wir genau hier an, um den Austausch von alten Heizungen und den Einsatz von modernen und effizienten Anlagen voranzutreiben."

Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe, erinnerte daran, dass der Erfolg der Energiewende maßgeblich davon abhänge, "inwieweit Einsparpotenziale gehoben werden können". "Um für Bauherren weitere Anreize bei Energieeinsparmaßnahmen zu schaffen, führen wir nun verbesserte Investitions- und Tilgungszuschüsse für den Austausch und Einbau von Heizungs- und Lüftungsanlagen ein."

Laut KfW erhalten Kreditnehmer für das Maßnahmenpaket einen Tilgungszuschuss von 12,5 Prozent, maximal 6250 EUR, auf den Förderhöchstbetrag von 50 000 EUR pro Wohneinheit. Bauherren, die aus eigenen Mitteln finanzieren, können künftig mit einem Investitionszuschuss von 15 Prozent der förderfähigen Kosten von 50 000 EUR, maximal 7500 EUR, pro Wohneinheit rechnen.

Die KfW verfügt zwar über kein eigenes Filialnetz. Wer am Förderprogramm teilnehmen möchte, muss sich zunächst an seine Hausbank wenden. Diese übernimmt die Prüfung des Kreditnehmers und entscheidet, ob sie das Vorhaben begleitet und einen Antrag bei der KfW stellt.

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03.12.2015, 08:30 Uhr
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