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Robinson Crusoe

Robinson Crusoe

Der Trickfilm erzählt die Schiffbrüchigen-Geschichte von Daniel Dafoe aus Sicht der Tiere auf der Insel.

Robinson Crusoe
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Belgien 2015

Regie: Vincent Kesteloot


90 Min. - ab 0 Jahren

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23.07.2016

Von Klaus-Peter Eichele

Schon wieder Robinson Crusoe? Ja, aber wie der aktuelle Oscar-Kandidat „Der Marsianer“, der die Schiffbrüchigen-Saga ins Weltall verlagert hat, findet auch dieser belgische Animationsfilm einen originellen Zugang. Erzählt wird die Geschichte nämlich aus der Perspektive der Tiere auf der Insel.

Eingangs leben Tapir, Gürteltier, Stachelschwein und noch ein paar weitere Einzelexemplare in Frieden und Harmonie auf dem paradiesischen Fleckchen Erde. Unzufrieden ist lediglich der Papagei Mick, der fest daran glaubt, dass es hinter dem Horizont noch eine andere, aufregendere Welt geben muss. Seine Ahnung bewahrheitet sich, als eines Tages ein menschliches Wesen samt Hund angeschwemmt wird. Während die übrigen ängstlich auf Abstand zu den „Monstern“ bedacht sind, schreitet Mick zügig zur Kontaktaufnahme und schafft so die Basis für ein produktives Miteinander von Alt- und Neubürgern. Gemeinsam machen sie sich schließlich daran, die Insel-Zivilisation auf eine neue Stufe zu heben.

Dummerweise (für die Patchwork-Gemeinschaft), jedoch zur Gaudi der Zuschauer haben sich aber auch zwei garstige (und überaus fortpflanzungsfreudige) Schiffskatzen auf das Eiland gerettet, die nichts unversucht lassen, Mensch und Tier gegeneinander aufzuhetzen.

In Sachen tricktechnische Qualität und Bildwitz braucht sich der Film aus dem aufstrebenden Brüsseler nWave-Studio („Sammys Abenteuer“, „Das magische Haus“) vor einschlägiger Hollywood-Ware nicht zu verstecken. Mit etwas Fantasie kann man aus der Geschichte auch die ein oder andere Lehre für die Gegenwart ziehen. Was vollständig fehlt (und von älteren Semestern unter Umständen schmerzlich vermisst wird), sind die bei „Shrek“, „Ice Age“ & Co so beliebten popkulturellen Anspielungen.

Originelle Crusoe-Variation, turbulent und witzig – aber vor allem für Kinder.

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Erstellt:
23. Juli 2016, 11:11 Uhr
Aktualisiert:
23. Juli 2016, 11:11 Uhr
zuletzt aktualisiert: 23. Juli 2016, 11:11 Uhr

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