Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Le Mans - Gegen jede Chance

Le Mans - Gegen jede Chance

Ein ehemaliger Rennfahrer will unter Henry Ford II den schnellsten Wagen aller Zeiten bauen und damit Ferrari im berühmten 24-Stunden-Rennen in Le Mans schlagen.

Le Mans 66
Videoplayer konnte nicht geladen werden.

Ford v. Ferrari
USA 2019

Regie: James Mangold
Mit: Matt Damon, Christian Bale, Caitriona Balfe

153 Min. - ab 12 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

rating rating rating rating rating
Film bewerten
rating rating rating rating rating
13.11.2019

Von Madeleine Wegner

Ken Miles ist ein schwieriger Typ: Den Kunden seiner kleinen Autowerkstatt knallt er schonungslos die Wahrheit an den Kopf und ruiniert sich dabei selbst das Geschäft. Und bei seinen geliebten Sportwagenrennen rastet er aus, sobald sein Wagen mal nicht den Vorschriften entspricht. Dafür hat kaum ein Fahrer mehr Ehrgeiz und Erfahrung als er. Das weiß auch der ehemalige Rennfahrer Caroll Shelby. Gemeinsam mit Miles will er den schnellsten Rennwagen bauen, den es je gegeben hat. Und vor allem: Der Autobauer Ford will damit beim legendären 24-Stunden-Rennen in Le Mans Ferrari schlagen. Wir schreiben das Jahr 1966 und es soll Miles erfolgreichstes Jahr werden.

In „Le Mans 66 – Gegen jede Chance“ zeigt sich Christian Bale einmal mehr enorm wandlungsfähig – hier in der Rolle des zähen, etwas verkorksten und eigenwilligen Fahrers Ken Miles. Auch Matt Damon überzeugt als ebenso leidenschaftlicher wie souveräner Caroll Shelby. Nicht nachvollziehbar ist, warum Regisseur James Mangold die Geschichte zähe zweieinhalb Stunden in die Länge zieht. Die einzigen Szenen, in denen das Adrenalin des Rennsports spürbar wird, sind jene, in denen man als Zuschauer mit dem Piloten im Rennwagen zu sitzen und über die Strecke zu rasen scheint.

Der Kampf zwischen Ford und Ferrari, die Freundschaft zwischen Shelby und Miles sowie das Le Mans-Rennen von 1966: All das bietet enorm viel Drama und Adrenalin. Doch Mangold lässt es in seiner vorhersehbaren und oft auch unglaubwürdigen Inszenierung verpuffen. Vor allem gegen Ende wirkt es, als habe er sich kurzer Hand entschieden, doch noch ein Biopic über Miles daraus machen zu wollen. Daafür ist er nicht nah genug an der Figur dran. Anstatt sich auf eine unglaubliche Geschichte zu konzentrieren, will er noch mehr erzählen und schießt damit deutlich übers Ziel hinaus.

Erstaunlich, wie langsam und zäh eine

aufregende Geschichte aus dem adrenalinlastigen Rennsport erzählt werden kann.

Zum Artikel

Erstellt:
13. November 2019, 11:33 Uhr
Aktualisiert:
13. November 2019, 11:33 Uhr
zuletzt aktualisiert: 13. November 2019, 11:33 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Lizenzierung.

Push aufs Handy

Die wichtigsten Nachrichten direkt aufs Smartphone: Installieren Sie die Tagblatt-App für iOS oder für Android und erhalten Sie Push-Meldungen über die wichtigsten Ereignisse und interessantesten Themen aus der Region Tübingen.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+