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Fisherman’s Friends

Fisherman’s Friends

Der unsympathische Musikproduzent Danny strandet in einem Dorf in Cornwall. Er gibt vor, den örtlichen Shanty-Chor groß rausbringen zu wollen.

Fisherman's Friends - Vom Kutter in die Charts
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Fisherman's Friends
Großbritannien 2019

Regie: Chris Foggin
Mit: James Purefoy, Daniel Mays, Tuppence Middleton

112 Min. - ab 0 Jahren

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05.08.2019

Von Madeleine Wegner

Hier ist die Welt auch nicht mehr ganz in Ordnung, aber sie ist anders. In dem kleinen Fischerort Port Isaac gibt es die, die hier geboren und aufgewachsen sind – Alteingesessene seit Generationen, sie gehören zur eingeschworenen Dorfgemeinschaft. Und dann gibt es noch alle anderen. Das sind die Städter, die nur auf Profit aus sind, und das sind die Schlitzohren aus dem Nachbardorf. Alles Fremde, denen man nicht über den Weg trauen sollte. Wer wie der Musikproduzent Danny (Daniel Mays) den Fluss Tamar überquert und damit wagt, das raue Cornwall an der südwestlichen Spitze des Königreichs zu betreten, landet in einer Region mit eigenen Regeln.

Doch Danny juckt das wenig, er ist zum Feiern hergekommen – zumindest bis zu dem Moment, in dem er am Hafen zehn Fischer singen hört, die ihre Shantys zum Besten geben. Danny bekommt von seinem Chef den Auftrag, die singenden Seebären unter Vertrag zu nehmen und groß rauszubringen. Dafür muss er freilich erstmal Jim (James Purefoy) von dem Plan überzeugen, so etwas wie der führende Kopf der Shanty-Gruppe. Zufällig betreibt dessen hübsche, alleinstehende Tochter Alwyyn (Tuppence Middleton) eine Pension, in die sich Danny einquartiert.

Regisseur Chris Foggin legt nach seinem Debüt, der Low-Budget-Produktion „Kids in Love“ aus dem Jahr 2015, nun mit „Fisherman’s Friends – Vom Kutter in die Charts“ seinen zweiten Spielfilm vor. Damit ist ihm eine charmante und witzige Komödie geglückt.

Schade, dass die raue kornische Welt etwas zu aufgehübscht wirkt: Die Männer sind auf ihre Art allesamt herzlich, die Häuser des Dorfes sind äußerst pittoresk, der Ausblick immer malerisch und gemeinsam geht die Dorfgemeinschaft durch dick und dünn. Einzig die Einflüsse der Fremden (dazu gehört auch die Wasserpolizei) und die finanziellen Nöte des jungen Fischers Rowan, der nebenher noch den Pub des Dorfes betreibt, wirken vor dieser Kulisse störend. Gerade aus diesen Konflikten aber schöpft die Komödie.

Nette Sommerkomödie, die das äußerst pittoresk raue Fischer-Leben in Cornwall charmant in Szene setzt.

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Erstellt:
5. August 2019, 23:11 Uhr
Aktualisiert:
5. August 2019, 23:11 Uhr
zuletzt aktualisiert: 5. August 2019, 23:11 Uhr

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