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Ein Lied in Gottes Ohr

Ein Lied in Gottes Ohr

Französische Komödie um einen Rabbi, einen Pfarrer und einen Imam. Gemeinsam als Band sollen sie die Karriere eines Musikproduzenten retten.

Ein Lied in Gottes Ohr
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Coexister
Frankreich 2017

Regie: Fabrice Eboué
Mit: Fabrice Eboué, Audrey Lamy, Ramzy Bedia

90 Min. - ab 12 Jahren

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25.07.2018

Von Madeleine Wegner

Da hat sich Musikproduzent Nicolas Lejeune ganz schön was eingebrockt: Er ist zu spät zur Konzern-Versammlung gekommen, konnte keine Erfolge präsentieren und hat noch dazu den Mund zu voll genommen. Die Konzern-Chefin (überzeugt mit kalter Arroganz: Mathilde Seigner) gibt ihm vier Wochen, um einen Superhit zu landen. Ansonsten ist Nicolas seinen Job los.

Zusammen mit seiner Assistentin Sabrina (köstlich: Audrey Lamy) sucht Nicolas also verzweifelt nach einer durchschlagenden Idee – und hat schließlich eine Eingebung: ein Imam, ein Rabbi und ein Priester. Die drei geistlichen Vertreter will er symbolträchtig gemeinsam singend auf die Bühne bringen. Auch einen passenden französischen Namen für das Trio hat er schon: „Coexister“, was soviel wie „gemeinsam leben“ heißt.

Regisseur und Autor Fabrice Eboué, der auch überzeugend den Musikproduzenten Nicolas spielt, ist mit „Ein Lied in Gottes Ohr“ eine französische Komödie gelungen, die deutlich über reinen Klamauk hinausgeht und dabei für kontroverse Diskussionen sorgen könnte.

Die Suche nach passenden Band-Mitgliedern gestaltet sich freilich schwierig, doch bringt Nicolas schließlich den traumatisierten Rabbi Samuel (Jonathan Coen) und den Priester Benoît (Guillaume de Tonquédec, „Frühstück bei Monsieur Henri“) zusammen. Die Rolle des Imam muss der begabte, jedoch Alkohol und Frauen liebende Sänger Moncef (Ramzy Bedia) ausfüllen. Was nun folgt, ist vorhersehbar. Doch gelingt es Eboué und seinen Schauspiel-Kollegen (ein Höhepunkt: der Dreh zum Musikvideo), mit pointierten Dialogen und wohl kalkulierten Provokationen mit köstlichem Witz den Finger in die Wunde zu legen. Allein der Schluss, mit einer misslungenen und völlig überflüssigen Pointe, enttäuscht.

Amüsantes Kino-Vergnügen, mit teilweise provokativen Dialogen, die Stereotype auf die Schippe nehmen.

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Erstellt:
25. Juli 2018, 20:18 Uhr
Aktualisiert:
25. Juli 2018, 20:18 Uhr
zuletzt aktualisiert: 25. Juli 2018, 20:18 Uhr

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