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Alita - Battle Angel

Alita - Battle Angel

Ein Cyborg-Mädchen mit einzigartigen Fähigkeiten versucht, in einer düsteren Zukunft ihre Freunde und Stadt zu retten.

Alita: Battle Angel
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USA, Argentinien, Kanada 2018

Regie: James Cameron, Robert Rodriguez
Mit: Rosa Salazar, Christoph Waltz, Jennifer Connelly

122 Min. - ab 12 Jahren

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11.02.2019

Von Madeleine Wegner

Da oben über der verrostenden, verrottenden Großstadt schwebt sie wie ein edles, dauerparkendes Raumschiff: die Himmelsstadt Zalem – die einzige, die bei dem großen Krieg vor dreihundert Jahren nicht zerstört wurde. Zugleich ist Zalem der Traum und das unerreichbare Ziel vieler Bewohner von Iron City.

Unten in dieser quirligen, schmuddligen Großstadt landet auf dem Schrottplatz all das, was in Zalem nicht mehr gebraucht wird. Hier sucht Dr. Dyson Ido (unaufgeregt und souverän: Christoph Waltz) deshalb nach Ersatzteilen für seine Cyborgs. Und dabei findet er etwas besonders außergewöhnliches: den Kopf einer jungen Frau. In seinem heimischen Operationssaal flickt er das Cyborg-Mädchen wieder zusammen. „Alita“ nennt er seine neue Ziehtochter.

Die Manga-Verfilmung „Alita: Battle Angel“ von Drehbuch-Autor James Cameron („Titanic“, „Terminator“) und Regisseur Robert Rodriguez („From Dusk Till Dawn“, „Machete“) sorgte schon vor dem Bundesstart für kontroverse Diskussionen – vor allem wegen Alitas unnatürlich großer Manga-Augen. Tatsächlich wirkt das technisch imposante Science-Fiction-Abenteuer zeitweise wie ein Animationsfilm, doch genau dieser Stil verleiht der Hauptfigur Alita (gespielt von Rosa Salazar) einen besonderen Anstrich, der zu ihrer Identitätssuche passt.

Das Cyborg-Mädchen fühlt sich nicht ohne Grund im falschen Körper. Für sie ist nicht nur die gesamte Umgebung neu, auch weiß sie nicht, wer sie eigentlich ist. Jederzeit kampfbereit und stark ist sie, das wird allerdings schnell deutlich. Die Manga-Verfilmung verknüpft düstere Zukunftsvisionen, erzählt eine Liebesgeschichte und von einer unüberwindbar gespaltenen Zwei-Klassen-Gesellschaft. Nicht zuletzt ist sie eine Coming-of-age-Geschichte. Allerdings werden hier in beeindruckenden Kämpfen nicht nur Cyborg-Körper zerteilt – die FSK-Empfehlung ab zwölf Jahren ist also mit etwas Vorsicht zu genießen.

Macht Spaß: technisch beeindruckend, toll choreografierte Kampfszenen, eine starke Frau und was fürs Herz.

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Erstellt:
11. Februar 2019, 19:15 Uhr
Aktualisiert:
11. Februar 2019, 19:15 Uhr
zuletzt aktualisiert: 11. Februar 2019, 19:15 Uhr

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