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Von 7. auf 8. März wird an der Uni durchgearbeitet

Zweite lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten

In der zweiten Tübinger Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten unterstützt das Schreibzentrum der Uni wieder Studierende, Schreibprojekte zu Ende zu führen. Dazu gibt es jede Menge Unterstützung.

28.02.2013
  • von jol

Tübingen. Die Universitätsbibliothek einschließlich der Ausleihtheke wird die ganze Nacht geöffnet bleiben. Statt um 24 Uhr, wie üblich während der Woche, schließt sie erst um sechs Uhr in der Frühe.

Und niemand ist mit seinen Schreibproblemen allein. Nicht nur, weil jede Menge gleichermaßen Betroffene an ihren aktuellen Schreibprojekten arbeiten, liegengebliebene wieder aufnehmen oder neue beginnen werden. Sondern auch, weil sie durch ein umfangreiches Beratungsangebot unterstützt werden. Dazu sind die Beschäftigten des Schreibzentrums ebenso zur Stelle wie Tutoren und Mentoren verschiedener Fachbereiche.

Zudem gibt es technischen Support. Sogar eine Kinderbetreuung für Studierende mit Kind(ern) ist eingerichtet, für dieses Angebot ist allerdings eine Anmeldung erforderlich.

Ein motivationsförderndes Rahmenprogramm soll das Durchhaltevermögen fördern. Neben dem Pausenexpress des Hochschulsports und den Yoga-Übungen wartet die im vergangenen Jahr heiß begehrte „Mobile Massage“ mit einem erweiterten Angebot auf. Die vom Studentenwerk betriebene Cafeteria bleibt bis zwei Uhr morgens geöffnet. Für diejenigen, die zwischendurch eine Ruhepause benötigen, stehen Räume zur Verfügung, in denen mitgebrachte Iso-Matten und Schlafsäcke für ein Schläfchen ausgerollt werden können.

Die Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten an der Universität Tübingen ist eine Initiative des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts „Erfolgreich Studieren in Tübingen“, mit dem die Universität, wie sie mitteilt, „eine neue Kultur des Lehrens und Lernens“ etablieren will.

Veranstalter ist das Schreibzentrum, das im Augenblick noch den sperrigen Namen „Diversitätsorientiertes Schreibzentrum der Universität Tübingen“ führt. Damit wird darauf verwiesen, dass von der – in jeder Hinsicht – Verschiedenheit der Schreiber/innen ausgegangen wird. Dass der Name nicht besonders gefällig klingt, weiß man an der Uni. Darum hofft man, dass noch ein Fünkchen Kreativität für einen Wettbewerb übrig bleibt, einen besseren Namen zu finden. Die besten Ideen werden mit einem Preis belohnt.

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28.02.2013, 12:00 Uhr
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