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Zum Glühwein viel Beton: Wie die Märkte sich schützen
Zwei Polizisten 2016 in Stuttgart auf dem Weihnachtsmarkt. Foto: Silas Stein/Archiv dpa/lsw
Stuttgart

Zum Glühwein viel Beton: Wie die Märkte sich schützen

Altbewährtes statt Panikmache: Die Städte in Baden-Württemberg fühlen sich sicherheitstechnisch gut für ihre Weihnachtsmärkte gewappnet.

04.11.2017
  • dpa/lsw

Stuttgart. Der Terroranschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt im vergangenen Jahr hat offenbar nicht dazu geführt, dass die Stellschrauben beim Thema Sicherheit spürbar fester angezogen werden.

Die Landeshauptstadt hält an ihrem Sicherheitskonzept aus dem Vorjahr fest. Mehr Sicherheitsmaßnahmen sind in STUTTGART bisher nicht in Sicht. Betonbarrieren werden den Markt begrenzen, über die Details beraten die Experten aber noch. Wie viele andere Märkte im Land beginnt der Adventsmarkt in der Woche nach Totensonntag, am 29. November.

Auch in KARLSRUHE plant die Stadt mit einem ähnlichen Sicherheitskonzept wie im vergangenen Jahr und konzentriert sich auf die Absperrung des Geländes gegen Fahrzeuge. Dazu werden nach Angaben der Stadt Barrieren aus verschiedenen Materialien aufgestellt, unter anderem mit Wasser gefüllte Behälter. Erstmals wird nach jahrelangen Bauarbeiten ein Teil des Weihnachtsmarktes, die «Lichtweihnacht», wieder auf dem Rathausplatz aufgebaut, der an die Fußgängerzone angrenzt.

TÜBINGEN setzt ebenfalls auf Altbewährtes: Das Konzept sei gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert worden, sagte eine Sprecherin. «Wichtig ist zum einen, dass wir Präsenz zeigen durch die Polizei und den kommunalen Ordnungsdienst.» Zudem würden Fluchtwege und Rettungsausgänge deutlich gekennzeichnet. «So dass man immer sieht: Wo komme ich am besten durch, wenn ich weg muss.»

In MANNHEIM stand die Entscheidung der Polizei noch aus, aber: «Eine erhöhte Gefährdung besteht nach derzeitigem Erkenntnisstand nicht.» Die Mannheimer Weihnachtsmarkt-GmbH werde wie in den vergangenen Jahren auch ziviles Sicherheitspersonal beschäftigen. Die Aufstellung von Pollern sei derzeit nicht geplant. Ein Mitarbeiter der örtlichen Polizei sagte, die Sicherheitskräfte wollten erneut verstärkte Präsenz zeigen.

Auch in ULM setzt man auf Beton: An allen potenziell gefährdeten Zugängen zu dem Markt am Fuße des Ulmer Münsters mit dem höchsten Kirchturm der Welt werden laut Stadtverwaltung Betonsperren aufgestellt, die auch von größeren Fahrzeugen nicht überwunden werden können. Auf dem Markt werde es regelmäßige Streifen der Polizei und des kommunalen Ordnungsdienstes geben, dies auch zur Bekämpfung von Diebstählen. Das soll allerdings dezent geschehen: Die Besucher sollten von den Sicherheitsvorkehrungen nach Möglichkeit «nicht mehr bemerken als in den Vorjahren». So werde es auch keine Videoüberwachung geben.

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04.11.2017, 14:16 Uhr | geändert: 04.11.2017, 10:10 Uhr
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