DAB+ statt UKW

Zukunft des Radios ist digital

Von DPA

Auch wenn UKW momentan noch die Nase vorne hat: Das Sendernetz für das digitale Radio DAB+ wird seit 2011 beständig ausgebaut.

Beim Kauf eines neuen Radios sollte man deshalb unbedingt ein Modell mit eingebautem DAB+-Empfänger kaufen, empfiehlt Michael Gundall von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Damit sind die Käufer für die nächsten Jahre gerüstet. Denn diese Radios können sowohl DAB+ als auch UKW empfangen.

Laut Projektbüro Digitalradio werden derzeit bereits zwischen 17 (Thüringen) und 69 Sendern (Bayern) digital ausgestrahlt. Tendenz steigend. Der Vorteil: Die Übertragungsqualität ist höher als über UKW, außerdem gibt es kein störendes Rauschen. Je nach Empfangsgerät können auch mit dem Radiosignal zusammen versandte Zusatzinformationen abgerufen werden. Bis auf Teile von Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sind die meisten Regionen zumindest für den Empfang im Freien gut versorgt. Auf "Digitalradio.de" gibt das Projektbüro alle nötigen Informationen rund um Empfang und Geräteauswahl.


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23.04.2016 - 06:00 Uhr