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Tierversuche

Zahllose Versuche

Ergänzendes zum Bericht über die Demonstration gegen Affenversuche in Tübingen vom 7. Juni.

21.06.2010

Im Bericht über unseren Aktionstag am 5.6. heißt es über das Max-Planck-Institut, dieses sei „eines von drei Instituten in der Unistadt“, das „Tiere bei Forschungsarbeiten einsetzt“. Hierbei handelt es sich um eine fatale Fehlinformation! Tatsächlich werden in Tübingen zahllose Tierversuche betrieben – „datenbank-tierversuche.de“ findet unter der Stichwortsuche „Tübingen“ aktuell 185 Publikationen über Studien, zu deren Durchführung an Tieren experimentiert wurde.

Richtig wäre gewesen, zu schreiben, dass in Tübingen momentan an gleich drei Instituten Versuche mit Rhesusaffen durchgeführt werden, wie sie bereits in München, Berlin und Bremen verboten worden sind. Gegen sie richtet sich die Kampagne „Stoppt Affenqual in Tübingen“ – in Kooperation haben Ärzte gegen Tierversuche und die Antispeziesistische Aktion Tübingen diese 2009 initiiert.

Abgeschirmt von der Öffentlichkeit geht inmitten unserer sich kultiviert nennenden Gesellschaft, wie es die Philosophen Horkheimer und Adorno einmal ausgedrückt haben, „verkannt als bloßes Exemplar“ Versuchstier nach Versuchstier „durch die Passion des Laboratoriums“, ziehen ExperimentatorInnen „verstümmelten Tierleibern“ hinter verschlossenen Türen den „blutigen Schluß“ ab. Viele in Tübingen sind sich überhaupt nicht darüber bewusst, dass diese „scheußlichen physiologischen Laboratorien“ sich in ihrer unmittelbaren Umgebung befinden, was uns dazu bewogen hat, in unserem Aufruf zu einer offenen Aktionsphase gegen Tierversuche (asatue.blogsport.de) die „Universitätsstadt“ Tübingen zur „Tierversuchsstadt“ zu erklären, um Bewusstsein für diese Problematik in der Öffentlichkeit zu schaffen.

Matthias Rude, Antispeziesistische Aktion, Tübingen

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21.06.2010, 12:00 Uhr
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