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You Drive Me Crazy

You Drive Me Crazy

Witzige Doku über drei junge Leute, die in ihnen fremden Städten - Tokio, München, Mumbai - die Führerscheinprüfung machen.

Jetzt im Kino: Kulturschock hinterm Lenkrad - "You Drive Me Crazy"

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Jetzt im Kino: Kulturschock hinterm Lenkrad - "You Drive Me Crazy" --

01:55 min

Deutschland

Regie: Andrea Thiele


- ab 0 Jahren

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06.05.2013
  • Klaus-Peter Eichele

Mirela treibt es auf die Palme, wenn die Taxifahrer im Großstadt-Dschungel Bombays regelmäßig die Orientierung verlieren. Hye-Won will nicht länger Einkäufe, Kinderwagen und Schoßhund in überfüllte Münchner Busse bugsieren. Und Nachtschwärmer Jake ist genervt, dass in Tokio nach Mitternacht keine U-Bahn mehr fährt. So beschließen alle drei, sich ein eigenes Auto zuzulegen. Doch damit ist nicht getan. Denn obwohl sie bereits Erfahrung hinterm Steuer haben, müssen sie auch noch einen vor Ort gültigen Führerschein erwerben.

Kein Problem? Von wegen, denn die Deutsche, die Koreanerin und der Amerikaner sind Frischlinge in einer ihnen fremden Kultur, deren Besonderheiten sich auch (oder gerade) im Straßenverkehr niederschlagen. „Fahr wie deine Großmutter“, bekommt Jake von seinem japanischen Fahrlehrer eingebläut – eine Strategie, mit der Mirela in der indischen Metropole keinen Meter vom Fleck käme. Dafür bahnt man sich dort mit einer Vielzahl verschiedener Handzeichen den Weg durchs Gewimmel.

Aus den unterschiedlich erfolgreichen Versuchen der Protagonisten, die Fahrprüfung zu meistern, hat die deutsche Regisseurin Andrea Thiele einen hübschen Dokumentarfilm montiert, der über das Auto-Thema hinaus generell vom Überleben in der Fremde handelt. Für die mäuschenhafte koreanische Studentin erweist sich nicht nur die ihr unvertraute Handschaltung, sondern auch der bajuwarisch-derbe Fahrlehrer als Bremsklotz. Die agile Geschäftsfrau Mirela wiederum lernt hinterm Lenkrad, dass Gelassenheit in Indien schneller ans Ziel führt als ihr teutonisches Effizienzgehabe. Dagegen scheitert der Amerikaner Jake auf ganzer Linie: An der Sprachbarriere in Theorie und Praxis, aber auch an der Eigenheit, dass in Japan bereits das Öffnen der Fahrertür eine Geheimwissenschaft ist.

Bereitet am Beispiel Straßenverkehr die Tragikomik des Lost in Translation auf.

Spielplan

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06.05.2013, 12:00 Uhr | geändert: 22.05.2013, 12:00 Uhr

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Hm, der Film lässt eher kalt, eine Mischung aus zu gewollt und zu distanziert. Das Zielpublikum sind eher die Brexit-Briten die historisch-verquast von Nolan vermittelt bekommen sollen dass mit einer stiff upper lip und nationaler Einheit eine Schlacht zwar verloren gehen kann, der Krieg aber gewonnen wird. Am Ende sind alle Helden. Rule Britannia, we'll be back.
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