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X-Men: Zukunft ist Vergangenheit

X-Men: Zukunft ist Vergangenheit

In der neuen Folge der Mutanten-Serie reist Wolverine in die Vergangenheit, um die Zukunft der Welt zu retten.

Jetzt im Kino: Treff der Mutanten-Generationen - "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit"

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Jetzt im Kino: Treff der Mutanten-Generationen - "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" --

02:22 min

X-Men: Days of Future Past
USA

Regie: Bryan Singer
Mit: Hugh Jackman, James McAvoy, Michael Fassbender

- ab 12 Jahren

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19.05.2014
  • von Dorit Koch, dpa

X-Men“-Regisseur Bryan Singer kehrt mit seinen Comic-Superhelden zurück auf die Leinwand – auch wenn die Weltpremiere seines jüngsten Action-Spektakels in New York komplett ohne ihn über die Bühne ging. Nach den Missbrauchsvorwürfen gegen den 48-Jährigen hatte dieser nicht nur alles zurückgewiesen, sondern zugleich angekündigt, auf Werbetermine für sein neues Werk zu verzichten – um nicht von dem „fantastischen Film“ abzulenken. Dabei hat der Hollywood-Regisseur mit „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ das Aufeinandertreffen des ultimativen „X-Men“-Ensembles inszeniert.

Viele Helden der bisherigen Streifen rund um die Marvel-Comics kommen diesmal vor der Kamera zusammen – sowohl das Original-Team der „X-Men“-Saga als auch die junge Generation aus dem Prequel „X-Men: Erste Entscheidung“. Im Jahr 2000 war die erste Verfilmung der gleichnamigen Comics aus dem US-amerikanischen Verlag Marvel Comics erschienen, etwa im Dreijahresabstand folgten zwei weitere, bevor im Jahr 2009 mit „X-Men Origins: Wolverine“ der erste Ableger und 2011 mit „X-Men: Erste Entscheidung“ ein weiterer ins Kino kamen. 2013 reihte sich noch „Wolverine: Weg des Kriegers“ ein.

Der nunmehr siebte Film – für Singer ist es nach den ersten beiden Abenteuern zum Auftakt der dritte „X-Men“-Streifen als Regisseur – kann denn auch mit entsprechender Starbesetzung aufwarten, wenn die „X-Men“ auf ihre Ichs aus der Vergangenheit treffen: Zu den Helden der Zukunft gehören etwa Hugh Jackman (Wolverine) und Halle Berry (Storm), zu denen der Vergangenheit unter anderem Jennifer Lawrence (Mystique) und ihr Freund Nicholas Hoult (Beast). Patrick Stewart gibt als Charles Xavier den Professor X – James McAvoy seinen jüngeren Part, Ian McKellen ist als Magneto wieder dabei – Michael Fassbender als seine Ausgabe in der Vergangenheit.

„X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ beginnt mit düsteren Bildern – die Mutanten sind in Gefahr. Riesige Killer-Roboter (Sentinels) jagen jene Menschen, die über einen speziellen Gencode und daher über besondere und übermenschliche Fähigkeiten verfügen, und stecken sie in Internierungslager. Um der endgültigen Vernichtung zu entgehen, bleibt nur eine Möglichkeit: in der Vergangenheit das zu verhindern, was in der Zukunft bedrohlich wird – die Existenz der Sentinels, deren Opfer ohnehin längst nicht mehr nur Mutanten sind.

Ein alles entscheidender Kampf nimmt seinen Lauf, dem auch die Feindseligkeiten zwischen Magneto und den „X-Men“ nicht im Wege stehen dürfen. Der Einzige, der für die „X-Men“ auf Zeitreise gehen kann, ist indessen Wolverine. Kitty (Ellen Page), jüngstes Mitglied der Gruppe und mit der Fähigkeit, feste Materie durchdringen zu können, ausgestattet, schickt den Superhelden mit den ausfahrbaren Krallen 50 Jahre zurück – von einer nicht so fernen Zukunft in die 70er Jahre. Die Vergangenheit muss umgeschrieben werden.

Eine besondere Rolle dabei spielt die sexy Gestaltwandlerin und übermenschlich bewegliche Mystique, in deren Rolle Lawrence nackt, aber mit blauer Farbe und Verzierungen versehen, kämpft. Und „Game Of Thrones“-Star Peter Dinklage gibt den Erfinder Bolivar Trask, der die Sentinels erschaffen hat. Einer der wichtigen Momente im „X-Men“-Universum ist ein geheimes Treffen zwischen Trask und Präsident Richard Nixon, das von den Tonbändern gelöscht wird. Auch Nixon hat seinen Auftritt im Film.

Mit viel Action, rasantem Tempo und einfallsreichen visuellen Effekten setzte Singer („Superman Returns““) seinen neuen Comic-Blockbuster in 3D um. „X-Men“-Unkenntnis und die beiden Zeitebenen dürften mitunter etwas irritieren, gelungene Gags dafür immer wieder amüsieren. Vor allem Lawrence und Jackman, der zum siebten Mal Wolverine mimt, begeistern in dem 136 Minuten langen Mutanten-Spektakel. Und ein Ende der Comic-Action ist längst nicht in Sicht, Singer kündigte bereits im vergangenen Jahr einen weiteren Teil der Reihe an, als er twitterte: „#Xmen #Apocalypse 2016!“.

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19.05.2014, 12:00 Uhr | geändert: 23.07.2014, 12:00 Uhr

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Spannender Film, hat mir gut gefallen. Gut angeknüpft an die vorigen Teile, gute Schauspieler, tolle Action. Auch wenn er nicht ganz an die Trilogie rankommt, trotzdem sehenswert!  
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