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24.11.2015

Wie zu erwarten, quillt der neue Film von Michael Bully Herbig an lustigen Charakteren beinahe über: Angefangen bei Lissy selbst, die nicht nur mit den Gesichtszügen, sondern natürlich auch mit der genialen Mimik von Bully ausgestattet wurde. So muss auch der größte Fan beim Animationsfilm nicht auf das Beste an Herbigs Filmen verzichten: auf Herbig selbst. Auch Christian Tramitz (unter anderem als Stimme von Franz) und Rick Kavanian sind wieder mit dabei und diese beiden Stimmen wollte man nicht missen.

Besonders hervorzuheben ist aber die in diesem Film lustigste Figur des Haushofmeisters Falthauser, der wiederum von Bully gesprochen wird. Dessen Vortrag der Hausordnung am Anfang des Films gehört eindeutig zu den komischsten Stellen des Films. Diese Auszeichnung ist durchaus nicht zu verachten, da der Film nicht arm ist an Stellen dieser Art. Die Passagen zwischen diesen Stellen enttäuschen dagegen eher: Der Film tröpfelt so dahin, zieht sich manchmal sogar ein bisschen.

Vielleicht liegt das an der völlig sinnfreien Handlung. Nichts gegen sinnfreie Handlungen, an so etwas muss man sich ja gar nicht stören, wenn es authentisch rüberkommt. Aber in diesem Fall stellt sich leider doch die Frage: Was macht der Jeti da? Zumal der Animations-Jeti leider nicht dem wirklich komischen Jeti aus der „Bullyparade“ gleicht. Wirklich gelungen sind dagegen die Filmparodien von „Sissi“, „King-Kong“, „Fluch der Karibik“ und anderen Kinohits. Dass er das kann, hat Bully ja schon mit dem „Schuh des Manitou“ und „Traumschiff Surprise“ gezeigt.

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24.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

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Ein deutscher Film ohne Schweiger und Töchter! Und auch kein Didi, der mit 90 Marathon läuft oder als Alzheimerkranker spaßige Roadmovies macht. Nie lagen Kritikermeinungen und Usermeinungen so weit auseinander: Meiner Meinung nach ist es einer der besten deutschen Filme der letzten Jahre. Ich mag Karoline Herfurth sehr gerne und halte sie darstellerisch wie menschlich für eine der erfreulichsten Gestalten des deutschen Kinos, daher finde ich es auch interessant, wie eine Regiearbeit von ihr ausfällt; des weiteren find ich auch Nora Tschirner echt Klasse und feiere den Film schon alleine für ihre FIgur ab die als liebenswerte Mitbewohnerin ihrer Freundin mit Herz und Witz zur Seite steht. Ansonsten macht Herfurth hier auch sehr viel richtig: sie macht einen kleinen, gefühlvollen Film, der eben einfach nur eine einfache RomCom darstellt, auf diesem genannten Sektor aber alle Ansprüche erfüllt: es ist witzig, aber nie zu albern, wenn es mal traurig wird, ist das auch emotional. 
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