Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Frühere Autoschilder-Kürzel können wieder aufleben

Weg frei für Altkennzeichen

Mit der Kreisreform 1973 wurden sie abgeschafft, nun können sie zurückkehren: Die alten Unterscheidungskennzeichen auf Autos. Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Autoschilder.

22.09.2012
  • von MANUEL BOGNER

Ab wann gilt die Regelung?

Der Bundesrat hat der Änderung der Zulassungsverordnung gestern zugestimmt. Das Bundesverkehrsministerium braucht nach Angaben einer Sprecherin nun "ein paar Wochen", um die Verordnung auszufertigen. Auf deren Basis können die Landkreise dann entscheiden, ob sie die Altkennzeichen wieder einführen wollen.

Weg frei für Altkennzeichen

Warum kommen die alten Kennzeichen zurück?

Die Verkehrsminister der Länder haben im Frühjahr 2011 angeregt, die alten Kennzeichen wieder einzuführen. Der Wunsch ging vor allem auf Sachsen und Bayern zurück. Eine Studie des Heilbronner Wissenschaftlers Ralf Bochert unter 30 000 Befragten hatte ergeben, dass 73 Prozent alte Kennzeichen zurückhaben wollen. Es sei dabei nicht um eine repräsentative Erhebung gegangen, sondern um ein Stimmungsbild, sagt Bochert. Kritiker halten den Heilbronner Studien mangelnde wissenschaftliche Lauterkeit vor, weil gezielt in Städte wie Crailsheim, Schwäbisch Gmünd oder Leonberg gegangen worden sei, die den eingemotteten Kennzeichen nachtrauerten. Bochert entgegnet, das nur Orte in Frage kämen, die ein altes Kennzeichen verloren hätten.

Können auch Gemeinden ein Kennzeichen beantragen, die früher kein eigenes Kürzel hatten?

Nein. Diese Idee des Bundesverkehrsministers Peter Ramsauer (CSU) hat der Bundesrat verworfen.

Wie stehen die Landkreise zu den Altkennzeichen?

Der Landkreistag ist gegen die Wiedereinführung der Altkennzeichen. Er argumentiert, dass die Altkennzeichen eine Rückkehr in die Vergangenheit sind. Außerdem wird befürchtet, dass das Kreiszusammengehörigkeitsgefühl schwindet.

Was kostet die Umstellung?

Die Verordnung geht bei einer Umstellung von Verwaltungskosten von 26 Euro aus.

Was geschieht, wenn ein Fahrzeug neu angemeldet wird?

Falls der Kreis die Rückkehr zu den Altkennzeichen vollzogen hat, kann der Fahrzeughalter zwischen zwei Kennzeichen wählen. Die Kosten sollen für beide Varianten gleich sein.

Welche Kosten kommen auf die Landkreise zu?

Das Bundesverkehrsministerium rechnet mit Kosten in Höhe von rund 4 Millionen Euro.

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

22.09.2012, 12:00 Uhr
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden
 
Nachrichten aus ...
Reutlingen Wannweil Pliezhausen Walddorfh�slach Ammerbuch T?bingen Dettenhausen Kirchentellinsfurt Kusterdingen Gomaringen Dusslingen Ofterdingen Mössingen Nehren Bodelshausen Hirrlingen Neustetten Rottenburg Starzach Horb
Heute meistgelesen
Wirtschaft im Profil


In der aktuellen Ausgabe des Business-Magazins Wirtschaft im Profil : Warum in die Ferne schweifen ... Wirtschaftsfaktor Tourismus Baden-Württemberg
Neueste Artikel
Bildergalerien
Sie haben Fragen zu unserem neuen Bezahlsystem? Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten für Sie zusammengestellt.
Videos
Single des Tages
date-click

Kontakt zu den Redaktionen

Schwäbisches Tagblatt Tübingen
07071/934-0
redaktion@tagblatt.de

Neckar-Chronik Horb
07451/9009-30
nc@neckar-chronik.de

Tagblatt Online         
07071/934-0
online@tagblatt.de

Steinlach-Bote Mössingen
07473/9507-0
sb@tagblatt.de

Rottenburger Post
07472/1606-16
ro@tagblatt.de

Reutlinger Blatt
07121/3259-50
rt@tagblatt.de

Tagblatt Anzeiger
07071/934-344
tagblatt-anzeiger@tagblatt.de

Wirtschaft im Profil
07071/934166
wip@tagblatt.de

Zum Kontaktformular