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Fallstricke am Feiertag

Was zu Weihnachten gar nicht geht – und wo Eltern aufpassen sollten

Socken, Bibeln, Handtücher: Coolere Weihnachtsgeschenke gibt es doch gar nicht! Oder doch? Die FLUGPLATZ-Redaktion hat sich in Tübingen nach unpassenden Gaben umgehört – und dabei auch erfahren, warum Handys zu Weihnachten nicht immer toll sind.

18.12.2012

Tübingen. Freitagnachmittag auf dem Tübinger Weihnachtsmarkt - es wimmelt in der Innenstadt von Menschen – und alle sind sie auf der verzweifelten Suche nach passenden Weihnachtsgeschenken. Dass da auch schnell mal danebengegriffen wird, ist klar. „Socken und hässliche Schuhe gehen gar nicht“, sagen Devan Tran (13) und Max Steinhilber (14). Beide haben schon große Enttäuschungen unter dem Weihnachtsbaum erlitten und raten also davon ab, Fußbekleidung ohne Rücksprache zu verschenken.

Problemzone Fuß: Auch Fernando Daz (21) würde seinen beiden Vorrednern zustimmen – auch er kann von schlechten Erfahrungen mit wärmendem Quantentextil berichten. Was von Eltern und Großeltern stets nett gemeint ist, kann vor dem eigenen Spiegel nämlich leicht ins Auge gehen.

Hach, diese Schuhe! Die kaufen sich zwar leicht und scheinen ja auch immer so ungeheuer praktisch – aber ob’s zum Typ passt, ist bei Tretern und Sneakers schließlich ein Geheimwissen, das gerade Ältere so gut wie nie teilen. Natalie Hiller (17) rät deshalb bei Schuhen zumindest zur Vorsicht.Sie selbst hatte sich einmal coole Chucks gewünscht. Unterm Weihnachtsbaum fand sie dann aber klobige, reichlich maskuline Turnschuhe. Was cool ist, liegt ganz offenbar im Auge des Betrachters.

Selbst was der liebe Gott gerne sieht, ist am Fest der Liebe nicht immer wohlgelitten: Eine Kinderbibel sollte man als Weihnachtsgeschenk, gerade für die älteren Jugendlichen, wohl meist vermeiden. Das sagt zumindest Constantin Luckenbach und spricht dabei aus eigener Erfahrung: „Ich habedie Kinderbibel nie gebraucht und konnte mit ihr einfach nichts anfangen“, so der 14-Jährige.

Die Meinungen unter jungen Menschen auf dem Weihnachtsmarkt gehen starkt auseinander. Selbst mit scheinbar „Jugendlichem“ und „Coolem“ kann man sich als Schenker ordentlich in die Nesseln setzen. So fand es die 22-jährige Sophie Mack bemerkenswerterweise blöd, ein Handy geschenkt zu bekommen: „Das war mir einfach viel zu unpersönlich und materiell“, sagt sie.

Dann Persönliches? Auch Vorsicht! Selbstgestricktes in Lieblingsfarben oder ein Buch mit Tierbildern für einen ziemlich Herangewachsenen („Als kleiner Junge hast Du doch immer Hunde gemalt!“) sind so wie ein Badehandtuch mit dem eigenen Namen drauf – das war bei Lisa Joffroy (15) unterm Baum und kam zu Weihnachten weniger gut an.

Fragt man noch ein älteres Semester auf dem Weihnachtsmarkt, bekommt man eine ganz erfahrungsgesättigte Antwort: Anorthe Burdach (68) jedenfalls macht sich einfach nicht viel aus schlechten Geschenken. Vor einigen Jahren jedoch bekam sie zu Weihnachten eine eher geschmackslose Lampe geschenkt: „Die habe ich dann sofort weiterverschenkt“, meint sie lachend.

Nichtsdestotrotz: letztlich zählt zum Fest der Liebe doch, wie wir alle wissen, vor allem der gute Wille. Denn: Was wäre Weihnachten ohne die liebevoll gestrickten Socken von Oma!

Kerstin STREY,17 HELEN FISCHER,16

Was zu Weihnachten gar nicht geht – und wo Eltern aufpassen sollten
Nathalie

Was zu Weihnachten gar nicht geht – und wo Eltern aufpassen sollten
Fernando

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18.12.2012, 12:00 Uhr
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