Gemeinderat

Wannweil stimmt zu

Von mre

Einstimmig für den Neubau der Diakoniestation Härten.

Wannweils Gemeinderat spricht sich einstimmig für einen Neubau der Diakoniestation Härten aus, stellt einen Zuschuss in Aussicht und nimmt ihn in die mittelfristige Finanzplanung auf. Kusterdingen, Kirchentellinsfurt und Wannweil teilen sich 400000 Euro nach den Einwohnerzahlen.

Bürgermeisterin Anette Rösch war am Donnerstag als Vorsitzende des Diakonie-Trägervereins befangen; Erich Herrmann (CDU) leitete die Debatte. Gefragt, wer mögliche Mehrkosten trage, sagte Rösch, der Verein sei Bauträger. Falls er das Projekt nicht selbst durch Kreditaufnahmen und Rücklagen finanzieren könne, komme er wieder auf die Gemeinden zu. Und warum wird der Neubau in Kusterdingen geplant? Laut Rösch liegt der Standort im Gewerbegebiet „Braike“ in der Mitte des Einzugsgebiets. Dezentralere Orte führten zu längeren Fahrten für die Betreuungskräfte und so zu Mehrkosten. Zudem gebe es weder in Kirchentellinsfurt noch in Wannweil ein ähnliches Gewerbegrundstück.

Christoph Treutler (GAL) vermisste das Raumprogramm für den Neubau. Laut Rösch ist dafür der Verein als Bauträger zuständig. Treutler störte auch die Eile der Beschlussfassung. Die liegt laut Rösch daran, dass ein möglicher Soziallotterie-Zuschuss nur einmal im Jahr beantragt werden könne.


Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

(c) Alle Artikel und sonstigen Inhalte der Website sind urheberrechtlich geschützt. Eine Weiterverbreitung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlags Schwäbisches Tagblatt gestattet.


28.10.2017 - 01:00 Uhr