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Neun Verletzte und hoher Sachschaden

Wannweil: Regionalexpress rammt Lkw-Anhänger

Wannweil. Gegen 12.50 Uhr hat ein von Tübingen Richtung Reutlingen fahrender Regionalexpress den Anhänger eines Lkw auf dem Bahnübergang beim Bahnhof in Wannweil gerammt. Neun Menschen wurden verletzt, der Schaden liegt laut Polizei bei mehreren hunderttausend Euro.

27.07.2012

Als ein 52-Jähriger aus dem Raum Calw mit seinem Lastzug und Anhänger ortsauswärts in Richtung Jettenburg über den Bahnübergang fuhr, kam ihm ein Traktor entgegen, weshalb er anhalten musste.

In diesem Moment näherte sich aus Richtung Tübingen ein Regionalexpress. Als sich die Schranken schlossen, stand der Lkw-Anhänger immer noch auf den Schienen. Obwohl der sich nähernde 22-jährige Lokführer sofort eine entsprechende Notbremsung durchführte, erfasste die Lok den auf dem Gleis stehenden unbeladenen Lkw-Anhänger, der weggeschleudert und dessen Aufbau zerfetzt wurde.

Bei dem heftigen Aufprall wurden sowohl die Lokomotive, als auch drei Waggons beschädigt, an denen zum Teil die Fensterscheiben splitterten. Der Regionalexpress sprang nicht aus den Schienen, er blieb schließlich nach etwa 100 Metern stehen.

Neun Personen wurden leicht verletzt, darunter der Lokführer und der Lkw-Fahrer. Vier Personen kamen zur Behandlung in eine Klinik, fünf weitere leicht Verletzte konnten vom DRK vor Ort ambulant behandelt werden.

Die rund 500 Fahrgäste konnten den Regionalexpress unmittelbar nach dem Unglück verlassen. Im Bahnverkehr kam es längere Zeit zu Behinderungen. Auf der Strecke konnten jedoch weiterhin Züge auf einem Gleis in beiden Richtungen verkehren und die Unglücksstelle im Schritttempo passieren.

Den entstandenen Gesamtschaden kann die Polizei noch nicht genau beziffern, er dürfte aber bei mehreren hunderttausend Euro liegen. Das DRK war mit acht Rettungswagen, einem Notarztwagen und einem Einsatzleitfahrzeug sowie mit drei Notärzten, einem leitenden Notarzt und zahlreichen Rettungsassistenten im Einsatz.

Von der Feuerwehr befanden sich fünf Fahrzeuge und 28 Mann vor Ort. Neben zahlreichen Beamten der Reutlinger Polizei war auch die Bundespolizei aus Stuttgart mit einem Hubschrauber und mehreren Beamten an der Unglücksstelle im Einsatz.

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27.07.2012, 12:00 Uhr
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