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Spannung bis zum Schluss

Wahl in Baden-Württemberg: Umfragen deuten auf enges Rennen hin

Baden-Württemberg steht am Sonntag vor einer spannenden Wahl. Wer stärkste Partei wird, ist so offen wie die künftige Regierungskoalition.

12.03.2016
  • ROLAND MUSCHEL

Stuttgart. Das Votum der 7,7 Millionen Baden-Württemberger, die am Sonntag zur Wahl aufgerufen sind, könnte die politische Landschaft im Südwesten und darüber hinaus grundlegend verändern. Erstmals überhaupt wird den Grünen aufgrund der Beliebtheit ihres Spitzenkandidaten, Ministerpräsident Winfried Kretschmann, zugetraut, die CDU zu überholen. Darauf deuten alle sechs im März veröffentlichten Umfragen unterschiedlicher Institute hin. Sie notieren die Grünen zwischen 32 und 33,5 Prozent, die von Spitzenkandidat Guido Wolf angeführte CDU aber nur zwischen 27 und 30 Prozent.

Eine Fortsetzung der grün-roten Koalition steht trotzdem in Frage: Neben der CDU muss auch die SPD um Spitzenkandidat Nils Schmid mit erheblichen Verlusten rechnen. Dagegen dürfte die AfD aus dem Stand heraus mit einem zweistelligen Ergebnis den Einzug in das Stuttgarter Parlament schaffen.

Die erwartete Auffächerung des Spektrums von vier auf fünf Parteien im Landtag könnte die Regierungsbildung erheblich erschweren und eine neue Konstellation erfordern. Eine Rückkehr zur früheren schwarz-gelben Koalition ist wegen der Stärke der AfD nicht möglich.

Falls es am Sonntag für Grün-Rot nicht mehr reichen sollte, kämen ein Bündnis von Grünen und CDU, aber auch eine grün-rot-gelbe Ampelkoalition oder ein Bündnis von CDU, SPD und FDP in Frage. Allerdings hat FDP-Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke einer Ampel eine klare Absage erteilt. Eine Zusammenarbeit mit der AfD wiederum schließen alle Parteien aus. Grün-Schwarz wäre bundesweit Neuland. Die CDU hofft aber, den Rückstand zu den Grünen am Wahltag noch aufzuholen.

Die Wahlkämpfer betonten am Freitag, die Wahl werde erst am 13. März entschieden. Sie setzen darauf, bis dahin noch die hohe Zahl der unentschiedenen Wähler für sich zu gewinnen. Angesichts des erwartet engen Rennens könnten am Ende wenige Stimmen den Unterschied ausmachen.

Das vorläufige Endergebnis wird am Sonntag frühestens gegen 21.30 Uhr erwartet. Für den Wahlabend mit den Spitzenkandidaten im Stuttgarter Neuen Schloss, der den Landtag eine sechsstellige Summe kostet, haben sich über 600 Medienvertreter akkreditiert.

Parallel zu den Baden-Württembergern sind am 13. März die Bürger von Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt zur Wahl aufgerufen. Da in allen drei Landtagswahlkämpfen die Flüchtlingspolitik die zentrale Rolle spielte, gilt der Sonntag trotz des geringen Einflusses der Länder auf die Asylpolitik auch als Stimmungstest über den Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

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12.03.2016, 07:00 Uhr
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