Stuttgart

VfB: Reschke kassiert fixe Summe bei vorzeitiger Kündigung

Von dpa

Sportvorstand Michael Reschke würde im Falle einer vorzeitigen Kündigung durch den VfB Stuttgart eine vertraglich fixierte Summe bekommen.

VfB: Reschke kassiert fixe Summe bei vorzeitiger Kündigung

Sportvorstand des VfB Stuttgart, Michael Reschke. Foto: Christoph Schmidt/Archiv dpa

Stuttgart. Der 60-Jährige bestätigte am Montag im «kicker», dass der Club seinen Vierjahresvertrag im Falle der Erfolglosigkeit bereits nach zwei Jahren zum 30. Juni 2019 einseitig kündigen könnte. «Der Club könnte dann für eine fest definierte Ablöse meinen Vertrag auflösen», sagte Reschke. Auf dpa-Nachfrage bestätigte der Verein die Klausel, wollte zu Vertragsdetails grundsätzlich aber keine Stellung beziehen.

Reschke widersprach damit zumindest indirekt Präsident Wolfgang Dietrich, der gesagt hatte, dass der Manager im Falle der vorzeitigen Kündigung «ohne Abfindung» gehen werde. Allerdings würden die Schwaben laut Reschke dennoch vergleichsweise sehr günstig davonkommen. «Gehen Sie davon aus, dass ich dann auf sehr große Anteile einer rechtlich zustehenden Abfindung verzichten würde», sagte Reschke. Damit wolle er ein Zeichen setzen. «Wenn mir die Verantwortung anvertraut wird, meine Arbeitseffektivität aber nicht stimmt, dann soll der Verein nicht dafür bluten.»


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06.11.2017 - 14:04 Uhr