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Hühnermästerei im Kreis Tübingen

Vergleichsweise klein

Hähnchenmast mit Bewegungsfreiheit beim Geflügelhof Maier (wir berichteten am 9. Dezember).

27.12.2011

Während nach wirkungslosem legalem Protest gegen den Bau von Europas größtem Geflügelschlachthof in Wietze in Niedersachsen seit Monaten Brandanschläge auf sich im Bau befindliche Hühnermastanlagen verübt werden (...), redet das TAGBLATT die einzige größere Hühnermästerei im Kreis Tübingen schön: Gegen die norddeutschen Fabriken nehme der Remmingsheimer Betrieb sich „geradezu niedlich" aus – schließlich wird noch genau erklärt, wo es „Hähnchen aus Remmingsheim" zu kaufen gibt, samt Telefonnummer für Vorbestellungen.
Tatsächlich ist diese Mastfabrik mit 2000 Tieren vergleichsweise klein. In Wietze sollen acht Hühner pro Sekunde getötet werden, 135 Millionen im Jahr. Um die Anlage auszulasten, müssen in der Region circa 450 Mastanlagen mit je 40000 Tieren errichtet werden. Bisher konnten nur wenige der geplanten Anlagen realisiert werden, auch wegen massiver Proteste.
Im Sommer 2010 war das Baugelände des Schlachthofs in Wietze während drei Monaten besetzt worden. Während des Tierbefreiungskongresses 2010 wurde es am 10. August durch die Polizei geräumt. Die am Kongress Teilnehmenden – darunter auch die Antispeziesistische Aktion Tübingen – gaben daraufhin in einer gemeinsamen Erklärung bekannt: „Die Beendigung der Schlachthofkultur ist Vorbedingung einer Gesellschaft, die nicht mehr auf Zerstörung und Vernichtung gründet, sondern auf befriedeten Verhältnissen. Es gilt also, eben dieser Kultur des Schlachthofs ihre Legitimität abzusprechen und sie zu bekämpfen. Die Tierbefreiungsbewegung kann und wird nicht dulden, dass weiterhin neue Stätten der Tierausbeutung gebaut werden."
Daniel Slane, Kirchentellinsfurt, für die Antispeziesistische Aktion Tübingen

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27.12.2011, 12:00 Uhr

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