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Underwater Love - A Pink Musical

Underwater Love - A Pink Musical

In dem erotischen Fantasy-Film aus Japan entdeckt eine Frau in einem See-Ungeheuer ihre verstorbene Jugendliebe.

Jetzt im Kino: Rosarotes Sex-Musical aus Japan - "Underwater Love"

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Jetzt im Kino: Rosarotes Sex-Musical aus Japan - "Underwater Love" --

01:11 min

Onna no kappa
Japan

Regie: Shinji Imaoka
Mit: Sawa Masaki, Yoshirô Umezawa, Ai Narita, Mutsuo Yoshioka, Fumio Moriya

- ab 16 Jahren

Tagblatt-Wertung

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31.01.2012
  • Klaus-Peter Eichele

Ein Kappa, jenes Fabelwesen aus der japanischen Mythologie, ist ein naher Verwandter der Oger. Er ist hässlich, erschreckt manchmal Menschen, lebt ansonsten aber friedfertig im Wasser. Auch Asuka hat ein zartes Gemüt. Wenn die Arbeiterin in der Fischfabrik auf ein noch lebendes Tierchen stößt, bringt sie es zurück in den See. Bei einer solchen Rettungsaktion treffen sich Mensch und Monster. Die Frau erkennt in dem netten Ungeheuer ihre verstorbene Jugendliebe wieder, und versteckt es aus Mitleid in ihrer Waschmaschine.

Der Plot erinnert an romantische Fantasy à la „Das Mädchen aus dem Wasser“, „Ondine“ oder auch „Shrek“ – der Japaner Shinji Imaoka liefert dazu die Parodie im Stil eines trashigen Softporno-Musicals in Puppenstuben-Kulissen. Zum Monster wird man durch eine aufgepappte Plastikschnauze, es kommt zu artübergreifendem Sex in wechselnden Konstellationen, und zwischendurch wird ungelenk getanzt zu japanisch gesungenen Songs der deutsch-französischen Elektropop-Chansonniers Stereo Total. Im schütteren Handlungsrest keimt die Liebe zwischen dem schildkrötigen Kappa und Asuka, was deren Kopulations-wütiger Bräutigam und ein als Hippie verkleideter Todesgott zu verhindern trachten.

Für Fans dadaistischen Unfugs und abgedrehter japanischer Popkultur, speziell der semipornografischen Pink Movies, ist das gewiss ein Fest. Verfechter gediegener Filmkunst werden eher die Nase rümpfen – auch wenn die Bilder von Kamera-As Christopher Doyle mal wieder eine Augenweide sind.

Wer ahnen will, wie der Sex zwischen Shrek und Fiona abläuft - hier hinein!

Spielplan

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31.01.2012, 12:00 Uhr | geändert: 17.02.2012, 12:00 Uhr

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...  Der verschlungene Weg der suggestiven Ideen musste irgendwann auch bei der Angstvorstellung ankommen, dass sich schon ein Gedanke, eine Idee, einmal „eingepflanzt“, als leibhaftiges Monster manifestiert und innen und außen verschwinden. "The Bye Bye Man" geht diesen letzten Schritt mit erschreckender Konsequenz und überaus geschickter Dramaturgie: Während wir noch in der ersten Hälfte drei Jungakademiker beim Einrichten in ihrem neuen alten Haus beobachten dürfen (superbe Weitwinkelaufnahmen von immer irgendwie „falschen“ Räumen), geht es im zweiten Teil per Express ins Unterbewusste, wo der Bye Bye Man sich eingenistet hat. Und nun verändert sich auch die Wirklichkeit in einem Maße, dass ein Aufenthalt auf einem unbeschrankten Bahnübergang noch eine Erholung darstellt. "The Bye Bye Man" steht in einer kleinen, aber feinen ehrwürdigen Tradition von Horrorfilmen, die mit dem bloßen Erwähnen eines Namens und dem damit verbunden Schrecken spielen. ...
Peter Dorn über The Bye Bye Man
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