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Feuilleton

Trotz Rekord: Museen sollen sich neu erfinden

Die deutschen Museen müssen sich nach Expertenmeinung neu erfinden, wenn sie eine Zukunftschance haben wollen. Trotz hervorragenden Zuspruchs blicke er auch mit Sorge in die Zukunft, sagt der Präsident der deutschen Museumsbundes Volker Rodekamp.

02.01.2013
  • DPA

Berlin/Leipzig 2011 wurden mehr als 109 Millionen Besuche registriert. Aktuellere Zahlen gibt es noch nicht.

Nach Angaben des Museumsbundes ist das der Rekord seit Beginn der Registrierung 1981. "Wir können von einem Museumsboom sprechen. Die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit ist ausgesprochen positiv", sagte Rodekamp und mahnte: "Der Erfolg darf uns nicht in Sicherheit wiegen." Er habe Sorge, dass sich die junge Generation von den Museen abwenden könnte. Die Jugendlichen unter 15 Jahren hätten kein ausgeprägt historisches Weltbild. Auch durch das Nutzen moderner Medien lebten sie stärker gegenwartsbezogen. Nach Ansicht von Rodekamp müssen museale Inhalte deshalb verstärkt kind- und jugendgerecht aufgearbeitet werden. Schon jetzt gebe es zahlreiche museumspädagogische Angebote, um Schwellenängste abzubauen.

Die Museen nähmen zudem die neue Medienpraxis wahr und loteten aus, was für sie nutzbar sei. Laut Rodekamp gibt es derzeit etwa 7200 Museen und museumsähnliche Einrichtungen in Deutschland. Der deutsche Museumsverband hat 2400 Mitglieder.

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02.01.2013, 12:00 Uhr

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